Mama hat babyfrei

ohne baby

mein erster Ausgang ohne Baby

Der Brei ist eingeführt, gestillt wird nur noch nachts. Bedeutet, Mama hat babyfrei, wenn Papa sie lässt. Zumindest für ein paar Stunden mal. So lief mein erster Ausgang alleine – so ganz ohne Baby.

Es war mein erster freier Nachmittag nach sieben einhalb Monaten. Der erste Ausgang allein, ohne Baby. Denn das kann ich ja jetzt, seit ich tagsüber nicht mehr stille. Weil Papa die Woche Urlaub hatte, konnte er sich gut um den Kleinen kümmern, während Mama babyfrei hat.

Das erste Mal ohne Baby unterwegs

Ich verließ das Haus nach dem Mittagsschlaf gegen halb zwei, verabredete mich mit meiner Mutter, Schwester und Nichte und versuchte, die freie Zeit so gut es ging zu genießen.

Trennungsängste bei Baby und Mama

Am Anfang fiel mir die Trennung jedoch sehr schwer. Ich fragte mich die ganze Zeit, wie es dem Kleinen geht, was er gerade macht und ob er die vorübergehende Trennung von mir gut verkraftet. Denn ich kam damit gar nicht so gut zurecht.

Schon als ich die ersten Schritte draußen machte, drehten sich meine Gedanken im Karussell. Sowieso war es ein merkwürdiges Gefühl, ganz allein unterwegs zu sein. Ich hatte die ganz Zeit das Gefühl, es würde etwas fehlen. Und nicht nur mir ging es so.

Auch meine Mutter hatte Trennungsgefühle. Sie hätte den Kleinen ja auch gern gesehen, sagte sie immer wieder. Offenbar reichte ihre Tochter ihr nicht 😅.

Wieder Mensch sein, nicht nur Mama

Meine Schwester hingegen freute sich darüber, dass ich auch mal allein da war. Außerdem betonte sie, dass ich mich freuen solle. Sie hätte nicht so früh wieder alleine weggehen können.

Meine Nichte war dann doch etwas anhänglicher. Die war übrigens auch sichtlich froh, dass ihre Tante ihr endlich mal wieder die volle Aufmerksamkeit schenkte. Wir lasen gemeinsam ein Buch und aßen Kuchen. Das hat auch mir sehr gefehlt.

Eine Mama Auszeit nehmen tut gut

Alles in allem war es ein schöner Nachmittag so ganz babyfrei. Und für den ersten freien Tag ohne Baby konnte ich mir keine schönere Beschäftigung vorstellen, als mal wieder alleine Zeit mit meiner („anderen“) Familie zu verbringen.

Ach, wie sehr hab ich mich vermisst

Ich war wieder ich. Keine Mama, sondern wieder Tochter, Schwester und Tante. Mir war gar nicht klar, wie sehr ich mich vermisst hatte diese sieben Monate! Allerdings vermisste ich mein Baby bereits schon nach ein paar Minuten.

mama hat babyfrei

Wie geht’s meinem Baby nach der Mama-Auszeit?

Deshalb kam ich früher als geplant zurück nach Hause. Und was sah ich als ich zur Tür herein kam? Ein zufriedenes Kind, das fröhlich mit seinem Vater spielte. Umsonst die Sorgen, die ich mir machte. Meinem Baby ging es gut. Es verkraftete die Trennung besser als ich.

Ich muss zugeben, das hat mich traurig gestimmt. Der Egoismus in mir wollte offenbar, dass mein Baby mich genauso sehr vermisst, wie ich es vermisst habe. Und war enttäuscht, als er begriff, dass es ihm offenbar nicht einmal auffiel. Obwohl das Baby doch gerade unter einer Phase von Trennungsängsten leidet. Und nicht die Mama.

Runde 2 in meiner Babyauszeit

Beim zweiten Ausgang war es nicht mehr ganz so schlimm mit meinen Trennungsängsten. Ich wusste, dass Papa und Sohn gut klar kommen und mein Schätzchen auch mal eine Stunde ohne mich sein kann. Vielleicht lag es auch daran, dass ich versucht habe, es zu genießen, Zeit für mich zu haben.

Verwöhnprogramm für Mama

So habe ich mich vollends verwöhnen lassen. Ich war nämlich endlich einmal wieder beim Friseur. Ich habe eine Kopfmassage bekommen und mich mit einer „echten“ Person unterhalten. Worüber? Natürlich über Babys 🙂 Denn auch wenn ich jetzt ab und an mal babyfrei haben kann, bin und bleibe ich Mutter. Wo ich auch hingehe.


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