Gesundheit · Schwangerschaft

Ernährung in der Schwangerschaft

– das müsst Ihr beachten

Wie in der Schwangerschaft ernähren? Für eine gute und ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft muss es nicht immer ein Ernährungsplan sein. Lest in diesem Beitrag, welche Lebensmittel absolut tabu sind und welche unbedingt auf den Speiseplan einer Schwangeren gehören sollten.

Wenn man schwanger ist, ist man plötzlich nicht mehr nur für sich selbst verantwortlich. Alles, was man von nun an zu sich nimmt, erreicht auch das Kind im Bauch. Klar, dass man da erst einmal vorsichtig ist und penibel darauf achtet, was man essen und trinken darf und was nicht. Dass Alkohol und Nikotin nun absolut tabu sind, versteht sich von selbst. Auch, dass Koffein in Maßen genossen werden soll. Aber was ist mit Lebensmitteln wie Leberwurst oder Raclettekäse? Erstes musste ich sehr zu meinem Bedauern streichen. Zu viel Vitamin A. Dieses kann u.a. zu Wachstumsstörungen führen und sollte nur in sehr geringen Mengen eingenommen werden. Da war mir das Risiko einfach zu groß, weshalb ich den Aufstrich komplett vom Speiseplan gestrichen hab. Auf meinen Raclettekäse zu Weihnachten musste ich in meiner Schwangerschaft aber nicht verzichten. Meine Mutter kaufte extra für mich einen Käse, der nicht aus Rohmilch bestand und so konnte ich das Weihnachtsessen wie jedes Jahr auch in vollen Zügen genießen.

Ernährung in der Schwangerschaft – was darf ich – was darf ich nicht?


Einfach ist es also nicht, immer zu wissen, was man in der Schwangerschaft essen darf und was nicht. Bei jeder nicht alltäglichen Zutat erwische ich mich direkt mit Handy in der Hand, um es zu googeln. Abgesehen davon muss man auch noch darauf achten, wie man sich ernährt. Viel Folsäure, viele Vitamine, viel Trinken. Dafür weniger Süßes, keine rohen Eier und kein Sushi (obwohl ich das eh nie gegessen hab). Für weniger Verwirrung und Überforderung in Euren Köpfen (wie es bei mir am Anfang war) hab ich für Euch die wichtigsten Punkte hier zusammengefasst.Schwangerschaft ernährung

Keine rohen Fleisch- und Fischprodukte

Nicht ausreichend durchgebratene Fleisch- und Fischprodukte können Krankheitserreger wie Listerien enthalten. Diese schaden dem Kind und sollten in der Schwangerschaft gemieden werden. Außerdem Tabu: rohe und weich gekochte Eier.

Auf Fleisch sollte jedoch nicht komplett verzichtet werden, da es viel Eisen beinhaltet. Auch der Verzehr von Fisch ein bis zwei Mal die Woche wird empfohlen. Aufgrund der Omega 3 Fettsäuren ist er besonders förderlich für die Entwicklung des Kindes. Allerdings sind nicht alle Fischarten zum Verzehr geeignet bzw. sollten mit Vorsicht genossen werden. Welche das sind, könnt Ihr bei Babycenter nachlesen.

Viel Obst und Gemüse

Vitamine sind das A und O während der Schwangerschaft und sollten so oft wie möglich verzehrt werden. Sie eignen sich gut als Snack für Zwischendurch. Ob als Banane, Obstsalat, zum Müsli, Gemüse mit Dip oder klassischer Salat. Wichtig ist aber, dass Obst und Gemüse vor dem Verzehr sorgfältig gewaschen wird. Sonst läuft man Gefahr, gefährliche Bakterien aufzunehmen.

Calciumreichhaltige Lebensmittel

Calcium ist wichtig zum Knochenaufbau des Kindes und darf im Speiseplan nicht fehlen. Besonders bieten sich Milchprodukte wie Milch, Käse oder Jogurt an. Calcium ist aber auch in grünem Gemüse wie Brokkoli enthalten.


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Keine Rohmilch-Produkte

Genauso wie rohe Fleisch- und Fischprodukte kann Rohmilchkäse Listerien enthalten, die dem Kind gefährlich werden können. Rohmilchkäse ist zum Beispiel Emmentaler, Camembert oder Ziegenkäse. Pasteurisierte Milchprodukte hingegen sind ungefährlich und können bedenkenlos verzehrt werden.

Viel trinken

Da der Körper viel leisten muss, hat er auch einen erhöhten Flüssigkeitsbedarf. Diesen stillt man ideal mit Wasser, Tee oder Saftschorlen. Empfohlen werden ca. 2 Liter (je nach Betätigung und Jahreszeit etwas mehr – wer viel schwitzt braucht entsprechend mehr). Als Faustregel kann man sich merken: mindestens ein Glas pro Stunde.

Gesund statt für zwei essen

In den meisten Fällen ist die nötige Kalorienaufnahme in der Schwangerschaft nur minimal erhöht. Sie kann zum Beispiel schon mit einem Käsebrot mehr am Tag gedeckt werden (bei einem normalen BMI). Deshalb lautet die Devise: Gesünder statt für zwei essen. Genauso gefährlich wie eine gesteigerte Kalorienzufuhr ist auch das Gegenteil. Eine Diät sollte in der Schwangerschaft komplett vermieden werden, um Mangelerscheinungen zu verhindern.

Eure Tante Day

Hab ich etwas wichtiges für die Ernährung in der Schwangerschaft vergessen? Dann ergänzt die Liste gerne mit Eurem Kommentar.

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