Clevere Produkte für Schwangere

Clevere Produkte für Schwangere

– Must haves für die Schwangerschaft

Schwangerschaftsbeschwerden lindern, sich auf die Geburt vorbereiten oder einfach nur Entspannen. Auf diese Produkte für Schwangere konnte ich nicht verzichten.

Produkte für Schwangere

1. Kräuterblut zur Eisenbildung: Die meisten Schwangeren brauchen im Zuge der Schwangerschaft eine zusätzliche Eisenaufnahme aufgrund von Blutanämie. Viele Ärzte verschreiben dann gleich Medikamente, die mitunter auch Nebenwirkungen haben, wie z.B. Durchfall oder Erbrechen. Eine beliebte Alternative ist Kräuterblut. Es ist ein rein natürliches Mittel, das bedenklos genommen werden kann.
Mein Begleiter war dieser hier:
Floradix mit Eisen, 700 ml – Alternative zu Eisentabletten – Pflanzliches Spezial-Tonikum Schwangere & Kinder ab 6 – Eisenpräparat zur Vorbeugung von Eisenmangel*

2. Badewanne: Ein Rat, den Hebammen gerne geben: In der Badewanne die Art der Wehe prüfen. Denn Vor- oder Übungswehen verschwinden bei Entspannung und Wärme wieder. Echte Wehen hingegen werden nicht gelindert. Auch allgemein zur Entspannung oder zur Linderung von Wassereinlagerungen ist ein warmes Bad hilfreich.

3. Die große Mami-Fitness Box:Aufmerksame Stammleser kennen es bereits: mein heißgeliebtes Sportprogramm mit der Mami-Fitness Box*. Es beinhaltet drei DVDs: eine mit Sportprogramm für Schwangere, eine für Rückbildungsgymnastik und einmal Pilates mit Baby. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist super und die Übungen einfach und effektiv.

Produkte für Schwangere – meine persönlichen Must haves

4. große Schlüpfer: Es kommt leider die Zeit, da passen die normalen Unterhosen, Strings und Schlüpfer nicht mehr. Dann muss die Schwangere wohl oder übel auf größere Wäsche ausweichen. Ausreichend ist bereits normale Wäsche in einer Nummer größer als normal. Wer mag, kann aber auch spezielle Schwangerschaftshipster benutzen, die sind überaus bequem. Mein Tipp: Kostenfaktor mit einplanen. Ich habe meine Wäsche z.B. im H&M Sale geshoppt.

5. Das Mami Buch:Ein wahrer Klassiker ist auch Das Mami Buch“ von Coppenrath*. In der Hartcover Lektüre ist von Beginn der Schwangerschaft bis hin zum 10. Monat nach der Geburt alles wichtige dokumentiert – inklusive Tipps und Tricks, wie etwa „was muss ich beim Kinderwagenkauf beachten“. Hier findet Ihr meine Rezension zum „Das Mami Buch“.

6. Schlappen: Zumindest für Frühlings- und Sommerschwangere ein nützliches Produkt. Denn gerade bei Hitze kann es sein, dass die Schuhe nicht mehr passen. Dann eignen sich Schlappen, wie Espandrilles, in die man hineinschlüpfen und hinten einfach offen lassen kann. Auch Flip Flops sind gut geeignet, den Fuß an warmen Tagen zu kleiden.

7. Ein Gymnastikball:

Spätestens im Geburtsvorbereitungskurs werdet Ihr an dem Gymnastikball* nicht vorbei kommen. Er gehört zur Schwangerschaft genauso dazu wie das Stillkissen. Eben weil er eine bequeme Alternative zum Sofa, Sessel oder Stuhl ist. Übrigens auch prima geeignet, um ein Baby in den Schlaf zu wiegen – oder besser gesagt zu hopsen.

Eure Tante Day

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Rezepte für Schwangere

Rezepte für Schwangere

– Vorschläge für Snacks, Hauptspeisen, Desserts und Getränke

Was kann ich in der Schwangerschaft essen, welche Rezepte eignen sich? Hier ist eine Liste mit Snacks, Haupt- und Nachspeisen, Rezepte für Schwangere, die gut verträglich und sehr gesund sind.

Als Schwangere hat man es nicht immer leicht, etwas passendes zu essen zu finden. Oftmals hat man Appetit und weiß nicht so richtig worauf. Dann gibt es Tage, da hat man Heißhunger auf eine bestimmte Speise und sie ist nicht zuhause vorrätig. Und es gibt Situationen, da bist du als Schwangere überfordert und weißt nicht, ob du diese Nahrungsmittel überhaupt essen darfst. Wirklich viel Auswahl gibt es nicht. Und um nicht immer dieselben Gerichte essen zu müssen, habe ich Euch deshalb in diesem Beitrag ein paar meiner Lieblingsrezepte zusammengestellt. Egal ob Snacks, Vorspeisen, Hauptgerichte, Desserts oder Getränke – für jeden Bereich findet Ihr drei Rezepte inklusive Bildanleitung, die für Schwangere geeignet sind.

Rezepte für Schwangere – Snacks und Vorspeisen

Um die zusätzlich benötigte Kalorienaufnahme abzudecken, eignen sich Snacks und Vorspeisen. Und weil diese möglichst gesund und nährstoffreich sein sollen, dürfen Vitamine absolut nicht fehlen. Manchmal reicht schon eine Banane, ein Müsliriegel oder etwas Schokolade. An anderen Tagen muss es aber etwas mehr für Zwischendurch sein. Lest hier, welche klassichen Snacks meinen plötzlich auftretenden Hunger (vorübergehend) gestillt haben.

– Müsli mit Blaubeeren und Jogurt –

Müsli beinhaltet viele Ballaststoffe, die gerade bei verlangsamter Darmtätigkeit unabdingbar sind. Zusammen mit dem Jogurt liefert der Snack dem Körper gute Proteine, die unter anderem für den Knochenbau des Babys wichtig sind. Die Früchte sorgen dazu für die nötige Vitaminzufuhr.

muesli-mit-beeren-rezept

– Salat –

Je weniger das Gemüse zerkocht ist, umso mehr Vitamine stecken darin. Deshalb eignet sich ein Salat sehr gut als Snack oder Vorspeise. Wichtig ist, dass das Gemüse gut gewaschen ist, um Bakterien zu vermeiden. Weil die Wahl des Dressings etwas schwierig ist, habe ich stets auf etwas einfaches, klassisches zurückgegriffen: Etwas Öl mit Essig und Wasser.

salat-rezept

– Haferbrei –

Viel Proteinzufuhr bietet dieser Snack: Haferbrei. Er ist schnell gemacht und kann mit Zucker und Früchten verfeinert werden.

Haferbrei-Rezept
Lest auf der nächsten Seite, welche Hauptgerichte in der Schwangerschaft empfehlenswert sind. Weiterlesen

Stilltipps

Stilltipps

– 10 Tipps zum Stillen

Der Stillstart ist voller Fragen: Was hilft gegen Schmerzen, welche Stillposition eignet sich, was kann ich essen? Meine persönlichen Stilltipps zum Anlegen und Durchhalten.

Aller Anfang ist schwer. Das gilt vor allem beim Thema Stillen. Meine ersten Wochen als Stillmama waren katastrophal, da hätte ich gerne vorab ein paar nützliche Tipps gehabt. Zwar haben Mütter seit Urzeiten ihre Kinder mit der Brust ernährt und man möge meinen, der Vorgang sei gar nicht so schwierig. Dennoch gibt es, mich eingeschlossen, viele Frauen, die Stillprobleme haben. Sie reichen vom falschen Anlegen und Schmerzen zu Dauernuckeln bis hin zum Milchstau oder geringem Milcheinschuss. Einiges davon lässt sich mit Hausmitteln für Stillprobleme behandeln. Einiges davon lässt sich aber auch vermeiden. In dieser Liste lest Ihr, was man beim Stillen beachten sollte, um die Zeit möglichst heile und zufrieden zu überstehen.

Meine persönlichen Stilltipps

Stilltipps

1. Korrekt anlegen: Der Säugling sollte von Beginn an korrekt an die Brust zum Stillen angelegt werden. Andernfalls ist schnell mit wunden Brustwarzen zu rechnen (ich spreche aus Erfahrung – ist nicht schön!). Außerdem bekommt das Baby weniger Milch und nimmt dadurch schnell an Gewicht ab. Ideal ist ein weit geöffneter Mund, ein sogenannter Froschmund, bei dem sich die Unterlippe leicht nach außen wölbt. Er nimmt nicht nur die Brustwarze, sondern auch einen Teil des Vorhofs in den Mund. Dadurch reicht die Brustwarze bis an den Gaumen und stimuliert den Saugreflex. Damit das Baby den Mund auch weit öffnet, kann man es ihm vormachen. Denn die meisten Kinder imitieren den Gesichtsausdruck der Mutter.

2. Hilfsmittel benutzen: In den meisten Fällen klappt Stillen leider nicht auf Anhieb. Deshalb sollte man sich nicht schämen, ein paar Hilfsmittel zu benutzen. Das kann ein (Still-)Kissen zur Stütze sein oder Stillhütchen oder Stilldonuts zum Schutz der Brustwarzen.

3. Positionen ausprobieren: Damit die Brüste gut entleert werden und um die Brustwarzen nicht zu stark zu beanspruchen, sollte man verschiedene Stillpositionen ausprobieren. Also auch mal wechseln und das Baby nicht immer gleich anlegen. Eine gute Übersicht von Stillpositionen findet Ihr bei Babycenter.

Mittel gegen Schmerzen beim Stillen

4. Kühlen: Um die beanspruchte Brust zu entspannen, hilft Kühlen, besonders am Anfang, wenn der Milcheinschuss einsetzt. Zur Kühlung eignen sich z.B. kalte Waschlappen, Eisbinden, Kühlpads, Weißkohl und Multi-Mam Kompressen.

5. Natürliche Mittel verwenden: Bei jedem Mittel, das Ihr Euch auf die Brust oder Brustwarze legt, solltet Ihr auf die Verträglichkeit achten. Ich persönlich würde dabei stets auf natürliche Mittel zurückgreifen und eine Behandlung zunächst mit Hausmitteln oder Homöopathischen Mitteln ausprobieren. Lest in meinem Beitrag Hausmittel für Stillprobleme, was bei wunden Brustwarzen und Co helfen kann.

Alles unter Kontrolle haben

6. Haargummis: Gerade am Anfang fuchteln die kleinen Sauger noch wild mit den Händen. Denn die Bewegung ist noch unkoordiniert und unbeholfen. Daher empfehle ich, die Haare beim Stillen nicht offen zu tragen, sonst ist das ein oder andere nicht mehr am Kopf, sondern in Babys Fingern.Haargummis sind übrigens nicht nur für den Kopf geeignet. Am Arm getragen helfen sie der Frau außerdem, sich die zuletzt gestillte Brustseite zu merken.

7. Stillzeiten kontrollieren: Zu Beginn ist es wichtig, das Stillverhalten des Babys zu kontrollieren. Trinkt es regelmäßig, wie sind die Abstände, wie lange die Dauer? Um diese Fragen beantworten zu können, hilft der Blick auf die Uhr. Zusätzlich kann man die Stillzeiten auch aufschreiben, so hat man einen noch besseren Überblick.

8. Pucken: Säuglinge sind noch unkontrolliert und rudern wild mit Armen und Beinen. Das kann beim Anlegen ganz schön nervig sein. Wenn sich das Baby dadurch gar nicht anlegen lässt, hilft das Pucken der Arme.

9. Essen und Trinken: Um bei Kräften zu sein und genügend Milch zu produzieren, solltet Ihr ausreichend Essen und Trinken. Fangt nach der Geburt bloß keine Diät an und ernährt Euch genauso gesund, wie während der Schwangerschaft. Auf Alkohol, Nikotin und Drogen solltet Ihr während der Stillzeit verzichten. Nun sind aber wieder Rohmilchprodukte, Kräuter und Co erlaubt, denn Listerien und Bakterien werden nicht über die Muttermilch aufgenommen.Um die Milchproduktion zu fördern, werden spezielle Tees empfohlen, z.B. Fenchel-Kümmel-Anis. Davon hat meine Hebamme aber abgeraten. Denn die Brust reguliert Angebot und Nachfrage in den meisten Fällen von allein. Empfehlen kann ich aber reinen Fencheltee, weil er gegen Blähungen und Bauchschmerzen hilft.

10. Geduldig sein: Aller Anfang ist schwer. Deshalb muss man einfach geduldig sein. Die ersten vier Wochen müssen Mutter und Kind das Stillen erst einmal üben. Und das ist häufig mit allerlei Problemen verbunden. Nicht selten geben Frauen das Stillen in dieser Zeit auf. Also schämt Euch nicht, wenn Ihr es nicht durchhaltet. Und wendet Euch bei Problemen an Eure Hebamme oder spezielle Stillberatungen oder tauscht Euch mit anderen Müttern aus! Holt Euch aber nur einen Rat oder eine zweite Meinung ein. Gerade beim Thema Baby und Stillen gehen die Meinungen von Fachpersonal, Ärzten und dem eigenen Umfeld stark auseinander. Am Ende des Tages seid Ihr mit dem Baby alleine und müsst seine Bedürfnisse befriedigen. Vertraut also Eurem Instinkt!

Übrigens: Tipps zum Stillen in der Öffentlichkeit findet Ihr auf dem Blog von Paulinchen.

Eure Tante Day

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Kennt Ihr weitere Stilltipps, die das Stillen erleichtern? Und wie seid Ihr durch die Stillzeit gekommen? Teilt gern Eure Erfahrungen mit einem Kommentar

Clevere Produkte für‘s Wochenbett

Clevere Produkte für‘s Wochenbett

– Must haves für die erste Babyzeit

Binden für den Wochenfluss nach der Geburt, Stillhilfen oder praktische Haushaltsgegenstände. Diese Wochenbett Produkte sorgen für einen guten Start für die Babyzeit.

Völlig unvorbereitet sind mein Mann und ich ins Wochenbett gestartet. Unsere erste Zeit mit Baby war dadurch eine echte Herausforderung. Langsam haben wir uns herangetastet, Dinge ausprobiert und dabei einige wertvolle Erfahrungen gesammelt.

Denn nicht alles, was für’s Wochenbett empfohlen wird, braucht man wirklich, z.B. einen Windeleimer. Genauso gut kann man die Windeln im normalen Hausmüll entsorgen. Der Müll muss dann eben ein Mal öfter runtergebracht werden.

Was braucht man wirklich im Wochenbett?

Andere Dinge hingegen stehen nicht auf den klassischen Listen für die Erstausstattung. Daher habe ich für Euch diese nützlichen Produkt Tipps für’s Wochenbett zusammengestellt.

Wochenbett Produkte

1. Nachtlicht: Im Krankenhaus haben wir angefangen, ein kleines Licht anzulassen, um immer alles gut im Blick zu haben. Zuhause hat es uns dann gefehlt, weshalb wir ein Nachtlicht gekauft haben (ein normales Licht war leider viel zu hell). Schnell waren wir vom AWOX Smart Light * begeistert. Das Licht ist nicht nur in seiner Helligkeit verstellbar, man kann auch zwischen zahlreichen Farben wählen. Bedienbar ist es übrigens mit Fernbedienung oder über App. Ihr könnt Euch vorstellen, wie begeistert mein Mann von seinem neuen Spielzeug ist! Und ich muss zugeben, ich bin es auch. Es schläft sich sehr angenehm und zum Stillen muss kein extra Licht gemacht werden.

2. Tablett: Die Tage im Bett verbringen bedeutet auch alles dort zu tun: Essen, Trinken, Schlafen, Beschäftigen… Mein Mann hat mir stets das Essen auf einem Tablett gebracht. So konnte ich etwas zivilisierter essen und hab das Bett nicht so sehr vollgekrümelt.

3. Beistellbett: Auch wenn mein kleiner Junge nicht so oft darin geschlafen hat, waren wir froh das Beistellbett zu haben. Denn dort konnten wir ihn zum Schlafen ablegen, wenn er mal nicht im Bett schlafen sollte und hatten ihn trotzdem ganz nah bei uns. Allerdings wurde das Bett öfter als Mamas Ablage und weniger als Schlafort verwendet. Eine Anschaffung ist daher nicht unbedingt nötig, wenn man einen guten Nachttisch hat.

Wir haben das Beistellbett von babybay *, quasi den Klassiker, bei ebay Kleinanzeigen gebraucht gekauft. Es muss also nicht immer ein Neukauf sein.
Wochenbett Produkte

Unsere besten Wochenbett Produkte

4. Binden und Netzhosen: Die erste Woche ist der Wochenfluss am stärksten, da reichen leider keine normalen Binden aus der Drogerie (zumindest nicht die ersten drei bis fünf Tage). Sehr gute Erfahrung habe ich mit den Samu Wöchnerinnen Vorlagen * gemacht. Diese gab es auch im Krankenhaus. Sie sind ohne Duft- und Zusatzstoffe und haben keine Klebefolie (wichtig für die Wundheilung). Zusammen mit Netzhosen haben die Binden meine erste Woche gerettet. Danach kann man gut auf gängige Binden zurückgreifen. Ein wahrer Tipp außerdem: Die Binden leicht anfeuchten und kurz ins Eisfach legen. Das hilft gegen Schwellung.

Binden Wochenbett5. Stillkissen: Ich wüsste nicht, was ich ohne getan hätte. Zumindest hätte ich anfangs keine bequeme und stressfreie Stillposition gefunden. Ein Stillkissen fürs Wochenbett ist also unverzichtbar!

6. Spucktücher: Es kommt der Tag, da gibt es Milch im Überschuss und die möchte raus – ob beim Baby oder der Mama. Dafür eignen sich am besten Spucktücher. Sie können die auslaufende Milch auffangen, eignen sich als Unterlage auf dem Bett und auch zum Pucken. Hier findet Ihr günstige Mullwindeln*

7. Mandelöl: Zur Pflege von Babys zarter Haut haben wir Mandelöl verwendet. Aufgrund der natürlichen Basis ist es angenehmer als Babycremes und wirkt mindestens genauso gut. Je nach Bedarf haben wir damit mehrmals täglich raue Stellen wie Hände, Füßchen und Hautfalten wie Ellenbogen eingerieben.

Eure Tante Day

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Rezension: Das Mami Buch

Rezension: Das Mami Buch

– meine Empfehlung des Schwangerschaftsratgebers

Der Klassiker unter den Schwangerschaftsratgebern. In diesem Beitrag möchte ich Euch „Das Mami Buch“ vorstellen und verraten, weshalb ich es empfehlenswert finde.

In mehreren Beiträgen habe ich
„Das Mami Buch“ von Coppenrath* bereits empfohlen. Zum Beispiel in „10 Tipps für Schwangere„. Heute möchte ich Euch erzählen, weshalb es lesens- und anschaffungswert ist.

Das Mami Buch

Die Erlebnisse einer Schwangeren

Das wohl besondere des Schwangerschaftsratgebers ist die Veranschaulichung der Schwangerschaft eines konkreten Beispiels. Von Beginn an wird Maya Stollenwerk in „Das Mami Buch“ während der Schwangerschaft sowie während und nach der Geburt begleitet. Die Informationen wirken dadurch sehr authentisch und man fühlt mit der Leidgenossin mit. Dazu hat man realistische Bilder, die die Informationen noch einmal klarer darstellen. Im Laufe der Kapitel bekommt man so eine echte Darstellung der Schwangerschaft vermittelt. Sowohl mit positiven, als auch negativen Aspekten.

10 Monate Schwanger

Der Aufbau des Buches ist simpel und folgt dem zeitlichen Ablauf der Schwangerschaft. Jedes Kapitel beinhaltet zunächst die wichtigsten Fakten über Mama und Baby in jedem Schwangerschaftsmonat. Es werden also typische Wehwehchen und Veränderungen für einen Zeitraum von vier Wochen erläutert. Zusätzlich bietet das Buch als kleines Extra eine Art Tagebuchauszug der Schwangeren. Obwohl alles wichtige thematisiert wird, waren es für mich persönlich zu wenige Informationen. Dies lag vor allem daran, dass es eine Zusammenfassung des Monats war und kein Überblick über einzelne Schwangerschaftswochen. Deshalb habe ich mich auch anderweitig über die Entwicklungen von Mutter und Baby informiert. Gut fand ich den immer gleichen Aufbau und das gut recherchierte Fachwissen.

Die Geburt

Auf die Schwangerschaft folgt im „Das Mami Buch“ die Geburt, die einen höheren Stellenwert hat als die vorangegangenen Kapitel. Ausführlich wird über die Wehenphasen, die Gebärmöglichkeiten und Komplikationen geschrieben. Im Gegensatz zu anderer Literatur macht dieses Buch keine Angst, sondern vermittelt einen sachlichen Überblick über mögliche Szenarien.

10 Monate mit Baby

Im letzten Teil wird die Zeit nach der Geburt beschrieben. Zunächst die ersten vier Tage (je ein Kapitel) und dann die nächsten Monate mit den wichtigsten Entwicklungen der Mama und der Umgang mit Kind. Hier werden Tipps zum Stillen, inkl. Abstillen, Füttern, Schlafen, Sex und vielem mehr gegeben. Auch hier muss ich leider sagen, dass zwar viele nützliche Infos vermittelt werden, aber längst nicht alles thematisiert wird. Außerdem wird nach der Geburt das Baby und seine Entwicklung wichtiger, sodass der eigene Körper mehr und mehr in den Hintergrund rückt. Zumindest habe ich es so empfunden. In den ersten sechs bis acht Wochen ist es noch recht hilfreich zu wissen, wie sich der weibliche Körper langsam zurück entwickelt. Hat er aber erst einmal wieder nahezu den Normalzustand erreicht und sich hormonell alles eingependelt, passiert nicht mehr allzu viel.

Das Mami Buch

Jede Menge Extra-Tipps

Zusätzlich zu jedem Teilbereich des Buches gibt es auch immer mal wieder Tipps und Tricks. Zum Beispiel: „Welcher Kinderwagentyp bin ich?“ oder „Gebärpositionen“. Außerdem ist ein großer Part die Veränderung der Frau, der sich durch das komplette Buch durchzieht und sehr anschaulich zeigt, was Frau in zwanzig Monaten körperlich durchmacht. Eine Liste mit Entwicklungsschüben des Babys sowie ein Glossar der wichtigsten Begriffe runden dieses Extra ab.

Mein Fazit – „Das Mami Buch“ kaufen oder nicht

Simpel geschriebenes Fachwissen gepaart mit ehrlichen Erlebnissen einer Schwangeren und Mutter – so lässt sich „Das Mami Buch“ von Coppenrath * am besten beschreiben. Mich hat es während meiner Schwangerschaft und in Vorbereitung auf die Geburt sehr gut unterstützt und ich habe einiges erfahren, was ich woanders nicht gelesen habe. Als einzige Schwangerschaftslektüre kann ich es aber nicht empfehlen. Dafür gab es zu wenig Infos über einzelne Schwangerschaftswochen und -beschwerden. Außerdem liegt bei diesem Schwangerschaftsratgeber eher die Mama im Fokus, weniger das Baby.

Eure Tante Day

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Erste Tage mit Baby

Erste Tage mit Baby

– mein Start ins Wochenbett

Nach der Geburt ist vor dem Wochenbett. Wie ich die erste Zeit mit Baby verbrachte und wie sich mein Körper von der Geburt erholt hat, erzähle ich Euch in diesem Beitrag.

Obwohl ich über neun Monate Zeit hatte, mich an den Gedanken zu gewöhnen, traf mich das Wochenbett völlig unvorbereitet. Klar, hatte ich vorher darüber gelesen und mich informiert. Die harte Realität sah nur leider etwas anders aus.

Das erste Anlegen

Kaum war das Baby da und die Geburt überstanden, war das Gefühlschaos schon da. Es fing direkt im Kreißsaal an, beim Anlegen an die Brust. „Das wird schon irgendwie klappen“, dachte ich vorher, „ist schließlich ein natürlicher Reflex, was kann da schon schiefgehen?!“ Die Antwort: So einiges. Falsches Anlegen, unkoordiniertes Saugen und Krankenhauskeime führten zu sehr schmerzhaften Wochen, in denen ich das Stillen verteufelte. Denn mit wunden Brustwarzen und harten Brüsten stillt es sich leider nicht so gut. Ich probierte verschiedene Hausmittel, die bei Stillproblemen helfen sollen und tatsächlich wurde es irgendwann besser. Wie ich das durchgehalten habe, weiß ich selbst nicht so genau… Geholfen haben mir diese Tipps zum Stillen.

Dass dem ersten Anlegen so eine Tortur folgen würde, war mir so kurz nach der Entbindung nicht bewusst. Denn es gab so viel zu verarbeiten. Plötzlich lag ein neuer Mensch auf meiner Brust und schrie und wollte umsorgt werden.

Adrenalinstoß nach der Geburt

Es war kurz vor Mitternacht, als wir in unser Familienzimmer auf der Mutter-Kind-Station kamen. An Schlaf war jedoch überhaupt nicht zu denken. Zu aufgewühlt waren wir. Es war ein richtiger Adrenalinstoß, der uns hellwach machte. Erst im Morgengrauen schloss ich zum ersten Mal die Augen und das auch nur, weil ich wusste, dass mein Mann sein Auge auf den Kleinen hat. Erholsamer Schlaf ist dennoch etwas vollkommen anderes.

Die Nachwehen und der Wochenfluss

Als ich wieder aufwachte, tat mir alles weh. Ganz vorn auf der Schmerzskala: Das Zusammenziehen der Gebärmutter, die sogenannten Nachwehen. In den ersten drei Tagen kamen sie bei jedem Anlegen und erinnerten mich an leichte Geburtswehen. Dann hörten sie plötzlich auf.

Die Nachwehen wurden vom Wochenfluss begleitet, der in den ersten drei bis fünf Tagen am heftigsten war und manchmal schwallartig heraus kam. Er wechselte mit jedem verstrichenen Tag seine Farbe und wurde immer heller und weniger. Am Anfang reichten kaum spezielle Binden und Vorlagen für ihn aus. Ab Woche 2 konnte ich schon normale Binden verwenden und traute mich auch endlich wieder, normale Unterwäsche statt Netzhosen zu tragen.

Generell fühlte es sich „untenrum“ aber nicht so an, wie ich es mein Leben lang gewohnt war. Obwohl ich weder einen Riss noch einen Schnitt hatte, war der ganze Bereich taub, geschwollen und erinnerte ein wenig an richtig harten Muskelkater. Die Schwellung ließ sich aber gut mit Eisbinden behandeln und ging innerhalb der ersten Woche zurück.

erste tage mit baby

Die Sache mit dem Beckenboden

Was mich psychisch allerdings ziemlich fertig machte, war mein Beckenboden. Und dazu muss ich anmerken, dass ich vorher einen extrem gut trainierten Beckenboden hatte. Aber wie die Natur so will, hat er enorm unter dem Druck der Geburt gelitten und danach war nichts mehr wie vorher. In den ersten drei bis fünf Tagen hatte ich so gar kein Gespür für ihn. Der erste Schock kam einige Stunden nach der Geburt beim ersten Toilettengang mit Schwesternbegleitung, bei dem ich keinerlei Kontrolle hatte. Der zweite Schock beim ersten Malheur, als ich zwar spürte, dass ich eventuell muss, es aber nicht mehr rechtzeitig schaffte. Von da an ging ich einfach regelmäßig zur Toilette und fuhr damit ganz gut. Ein, zwei Situationen gab es danach noch, die durch heftige Lachanfälle ausgelöst wurden. Nach neun Tagen gab es dann aber endlich den ersten Lichtblick: Ich konnte den Urin wieder anhalten. Juhu! Ab dem Tag begann ich dann auch mit leichtem Training und bekam Stück für Stück ein Gefühl zurück.

Gefühlschaos

Apropos Gefühl – so ein Erlebnis kann einen ganz schön aufwühlen. Abgesehen von dem ganz natürlichen Hormonabfall, der bei mir recht früh am Morgen von Tag 3 einsetzte, ist die erste Zeit ein ständiges Auf und Ab. Man ist ein bisschen weinerlicher als sonst, etwas übermüdet und manchmal überfordert. Das Leben einer Neu-Mama verändert sich Schlag auf Schlag, natürlich muss man das erst einmal verarbeiten und akzeptieren. Auch die Geburtserfahrung hat mich einige Tage beschäftigt. Es war etwas, was ich mein Leben lang nicht vergessen werde und doch verblasst die Erinnerung daran jeden Tag ein wenig mehr.

Milcheinschuss und Stillprobleme

Wie Eingangs bereits geschrieben, war mein Stillanfang nicht gerade rosig. Und leider zogen sich diese Probleme noch einige Wochen so durch. Meine Brustwarzen wurden immer wunder und schmerzhafter, sodass ich oft beim Anlegen vor Schmerzen weinen musste. Dazu kam an Tag 2 noch der Milcheinschuss. Es fühlte sich an, als hätte ich Implantate, alles war hart und gespannt. Bis das nachließ vergingen auch einige Tage. Und dann floss die Milch, auch wenn sie nicht fließen sollte. Ich war des öfteren so kurz davor, alles aufzugeben und bin am Ende unheimlich froh, durchgehalten zu haben.

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Schwangerschaftsbeschwerden

Schwangerschaftsbeschwerden

– überraschende Begleiterscheinungen der Schwangerschaft

Neben den üblichen Schwangerschaftsbeschwerden gibt es zahlreiche Folgen, die die Schwangerschaft mit sich bringt. In diesem Beitrag geht es aber nicht um die allseits bekannten, sondern jene, über die keiner spricht!

Viele (meist negative) Begleiterscheinungen in der Schwangerschaft kennt man ja. Ganz weit vorne bei den Schwangerschaftsbeschwerden ist natürlich die Schwangerschaftsübelkeit, von der ich Gott sei Dank verschont wurde. Aber auch Heißhungerattacken und Sodbrennen waren keine neuen Erkenntnisse für mich. Dennoch war ich vom Umfang einiger Beschwerden überrascht. Diese Begleiterscheinungen haben mich während meiner Schwangerschaft völlig überrumpelt:

Du bist das Highlight des Tages
… für alles und jeden. Als Schwangere wirst du von allen Seiten beachtet – ob du willst oder nicht. Meistens sind die Reaktionen positiv und ganz oft wird dir „alles Gute“ gewünscht. Nach dem Motto „Blicke sagen mehr als Worte“ wirst du auch den ein oder anderen freundlichen Blick einer Mutter bemerken. Manchmal, und das tatsächlich von anderen Schwangeren, können die Blicke deiner Mitmenschen aber auch nicht ganz so freundlich sein.

Der Hunger kommt
… und zwar ganz plötzlich. Eigentlich war klar, dass man als Schwangere mehr Hunger verspürt. Dass dieser allerdings urplötzlich wie aus dem Nichts kommt, habe ich nicht geahnt. Da hilft es nur, Notfallschokolade dabei zu haben. In einem anderen Beitrag erfahrt Ihr, worauf Ihr bei der Ernährung in der Schwangerschaft unbedingt achten solltet.

schwangerschaftsbeschwerden

Müdigkeit ist dein ständiger Begleiter
…von Beginn an. Von wegen Vorschlafen. Schon in der Schwangerschaft wirst du kaum zur Ruhe kommen. Erstrecht nicht nachts. Zu Beginn machen dich die Hormone extrem müde und du hast das Gefühl, dass du nur noch schlafen kannst. Später hindert dich meist der Bauch an einem durchgängigen Nachtschlaf. Aber auch Alpträume, Tritte des Babys oder zahlreiche Gedanken. Aber keine Sorge: Den versäumte Schlaf holt sich der Körper meist von selbst zurück und zwar mit einem Nickerchen zwischendurch.

Deine Hände und Füße schwellen an
… und bleiben leider erst mal so. Neben dem Schwangerschaftsstrahlen ist auch dieses Phänomen verbreitet – ein aufgedunsenes Gesicht und geschwollene Gliedmaßen. Schuld daran sind Wassereinlagerungen, die fast gar nicht zu verhindern sind. Ödeme mit Hausmitteln behandeln kann aber etwas Linderung bringen. Ein kleiner Trost ist, dass sie nach der Geburt wieder von allein verschwinden.

Eine haarige Angelegenheit…

Plötzlich erscheint es, als hättest du mehr Haare
…und das leider nicht nur auf dem Kopf. Was erst einmal positiv klingt, kann schnell unangenehm werden. Denn das Haarwachstum ist nicht nur auf deinem Kopf angeregt, sondern auf deinem gesamten Körper. Es sprießen die Haare auf dem Bauch, unter den Achseln und in der Bikinizone. Was uns zur nächsten Erkenntnis führt.

Es ist nass
… überall an deinem Körper. Denn es scheint, als könntest du aus jeder Pore schwitzen. Ob klassisch unter den Achseln, ungewöhnlich am Bauch oder seltsam unter den Füßen. Neben dem Schwitzen gibt’s übrigens auch noch etwas Unangenehmeres: Den gelockerten Beckenboden. Wenn er schwach ist, kann es sein, dass etwas Urin entrinnt, wenn es gerade nicht der richtige Moment dafür ist. Oft passiert das beim Niesen, Lachen oder Husten.

„Untenrum“ wird ein Mysterium
…denn der Bauch versperrt die Sicht. Viele Schwangere berichten, dass sie irgendwann ihre Füße nicht mehr sehen. Das ist völlig übertrieben. Leider wahr ist aber, dass du deinen Intimbereich irgendwann nicht mehr sehen kannst. Entsprechende Haarpflege muss dann leider an jemand anderen abgegeben werden.

Liegen ist die beste Position
… in den meisten Fällen zumindest. Fakt ist: Eine wirklich bequeme Position zu finden, ist in der Schwangerschaft, besonders zum Ende hin, nahezu unmöglich. Lange stehen, sitzen oder gehen wird extrem unangenehm. Meist tun dabei schnell die Füße oder das Kreuz weh. Liegen funktioniert irgendwann nur noch mit Kissen und dann auch nur noch auf der Seite.

In meinen anderen Beiträgen findet Ihr weitere Tipps für Schwangere sowie eine Schwangerschaft To Do Liste.

Eure Tante Day

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Kennt Ihr noch mehr Begleiterscheinungen der Schwangerschaft oder spezielle Schwangerschaftsbeschwerden, über die keiner spricht? Dann teilt gerne Eure Erfahrungen mit einem Kommentar!

*Bildquelle: Pixabay

Ödeme in der Schwangerschaft

Ödeme in der Schwangerschaft

– so werdet Ihr Wassereinlagerungen wieder los

Dicke Finger, geschwollene Füße, ein aufgeblähtes Gesicht – Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft sind alles andere als schön. So werdet Ihr sie wieder los.

Noch so eine lästige Begleiterscheinung der Schwangerschaft: Ödeme. Aufgrund der erweiterten Gefäße ist es möglich, dass sich Wasser im Körper einlagert. Angefangen hat das bei mir im letzten Trimester. Zuerst schwollen meine Finger an, was ich zunächst daran bemerkte, dass meine Ringe nicht mehr so leicht vom Finger gingen. Dann hatte ich abends plötzlich Abdrücke meiner Socken am Bein. Und schließlich schwoll meine Nasenschleimhaut so stark an, dass ich im Sitzen und Liegen nur noch durch den Mund atmen konnte. Ich dachte erst, „Oh nein, ich bekomme wieder eine Erkältung in der Schwangerschaft!“. Aber es fehlten weitere Symptome wie Husten oder Erschöpfung und meiner Hebamme war schnell klar: Das sind Ödeme, die behandelt werden müssen.

Was tun gegen Ödeme?

Das geht in der Schwangerschaft leider nur mit Hausmitteln. Welche Hausmittel gegen geschwollene Hände, Füße oder Wassereinlagerungen im Gesicht helfen können, lest Ihr hier.

Viel Trinken

So absurd, wie das klingt, aber viel trinken wirkt Wassereinlagerungen entgegen. Mindestens 2 Liter sollten es schon sein. Am Besten Wasser, Tee oder Saftschorlen.
Wirkung: überschüssiges Wasser wird so aus dem Körper geschwemmt.

Schwimmen

Der ideale Sport während der Schwangerschaft ist Schwimmen. Es hält nicht nur fit. Dadurch werden auch die Gelenke entlastet und der Körper bekommt mehr Sauerstoff, wovon schließlich auch das Baby profitiert.
Wirkung: Wassereinlagerungen können durch regelmäßiges Schwimmen verhindert und gemindert werden.

Sauna

Obwohl viele von einem Saunagang in der Schwangerschaft abraten, hat meine Hebamme das Ok gegeben. Wichtig ist, dass man nur die 60 Grad Sauna, nicht die 90 Grad Sauna besucht. Außerdem sollte man bei Schwindel oder Übelkeit den Raum sofort verlassen und die Beine hochlegen.
Wirkung: Durch das Schwitzen kann Wasser im Körper ausgeschwemmt werden.

Spazieren gehen

Bewegung tut dem Körper gut und sollte wenn möglich täglich passieren. Am einfachsten eignet sich ein Spaziergang. Ich bin jeden Tag mindestens eine halbe Stunde spazieren gegangen. Mal mit meinem Partner, mal mit Schwester und Nichte, mal mit Mutter oder auch alleine.
Wirkung: Der Körper bleibt aktiv, Bewegung lindert die Symptome. Außerdem kann ein Spaziergang wehenfördernd sein.

wassereinlagerungen loswerden

Beine hochlegen

Gegen Wassereinlagerungen in den Beinen hilft Ruhe und Entspannung. Daher abends einfach mal die Beine hochlegen.
Wirkung: Der Druck auf die entsprechenden Körperteile wird gemindert.

Salzbad

Auch ein Bad mit Salz kann eine Linderung der Beschwerden erreichen. Dafür reicht ganz normales Kochsalz. Zwei bis drei Hände voll davon in warmes (nicht zu heißes) Wasser geben und ca. 15 Minuten in der Badewanne entspannen. Wer keine Badewanne hat, kann wahlweise auch nur Hände oder Füße in ein mit Salz und Wasser gefülltes Gefäß legen.
Wirkung: Salz entzieht dem Körper Wasser.

Dagegen essen

Als Geheimtipp gegen Ödeme hat meine Hebamme ein einfaches Rezept empfohlen: Pellkartoffeln mit hartgekochten Eiern und Allgäuer grüner Soße. Auch eine salzreiche Ernährung soll gegen Wassereinlagerungen helfen.
Wirkung: Die Nahrung soll auf natürliche Weise von Innen entwässern.

Welches Hausmittel wirkt am Besten?

Selber ausprobiert habe ich die Tipps alle. Und ich muss ehrlich sagen, dass keines davon ein wahres Wundermittel ist. Sie verschaffen aber alle kurzzeitige Linderung. Mein Fazit: Schwimmen und allgemein Bewegung haben mir die größte Linderung verschafft. Allerdings musste ich danach auch ab und an die Beine hochlegen. Am wenigsten hat „Dagegen essen“ gewirkt. Obwohl das Kräutersoßen-Rezept sehr, sehr lecker war – lohnt sich also, es nachzukochen.

Eure Tante Day

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Habt Ihr weitere Tipps gegen Wassereinlagerungen? Dann teilt sie gerne mit mir und hinterlasst einen Kommentar.

Ernährung in der Schwangerschaft

Ernährung in der Schwangerschaft

– das müsst Ihr beachten

Wie in der Schwangerschaft ernähren? Für eine gute und ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft muss es nicht immer ein Ernährungsplan sein. Lest in diesem Beitrag, welche Lebensmittel absolut tabu sind und welche unbedingt auf den Speiseplan einer Schwangeren gehören sollten.

Wenn man schwanger ist, ist man plötzlich nicht mehr nur für sich selbst verantwortlich. Alles, was man von nun an zu sich nimmt, erreicht auch das Kind im Bauch. Klar, dass man da erst einmal vorsichtig ist und penibel darauf achtet, was man essen und trinken darf und was nicht. Dass Alkohol und Nikotin nun absolut tabu sind, versteht sich von selbst. Auch, dass Koffein in Maßen genossen werden soll. Aber was ist mit Lebensmitteln wie Leberwurst oder Raclettekäse? Erstes musste ich sehr zu meinem Bedauern streichen. Zu viel Vitamin A. Dieses kann u.a. zu Wachstumsstörungen führen und sollte nur in sehr geringen Mengen eingenommen werden. Da war mir das Risiko einfach zu groß, weshalb ich den Aufstrich komplett vom Speiseplan gestrichen hab. Auf meinen Raclettekäse zu Weihnachten musste ich in meiner Schwangerschaft aber nicht verzichten. Meine Mutter kaufte extra für mich einen Käse, der nicht aus Rohmilch bestand und so konnte ich das Weihnachtsessen wie jedes Jahr auch in vollen Zügen genießen.

Ernährung in der Schwangerschaft – was darf ich – was darf ich nicht?


Einfach ist es also nicht, immer zu wissen, was man in der Schwangerschaft essen darf und was nicht. Bei jeder nicht alltäglichen Zutat erwische ich mich direkt mit Handy in der Hand, um es zu googeln. Abgesehen davon muss man auch noch darauf achten, wie man sich ernährt. Viel Folsäure, viele Vitamine, viel Trinken. Dafür weniger Süßes, keine rohen Eier und kein Sushi (obwohl ich das eh nie gegessen hab). Für weniger Verwirrung und Überforderung in Euren Köpfen (wie es bei mir am Anfang war) hab ich für Euch die wichtigsten Punkte hier zusammengefasst.Schwangerschaft ernährung

Keine rohen Fleisch- und Fischprodukte

Nicht ausreichend durchgebratene Fleisch- und Fischprodukte können Krankheitserreger wie Listerien enthalten. Diese schaden dem Kind und sollten in der Schwangerschaft gemieden werden. Außerdem Tabu: rohe und weich gekochte Eier.

Auf Fleisch sollte jedoch nicht komplett verzichtet werden, da es viel Eisen beinhaltet. Auch der Verzehr von Fisch ein bis zwei Mal die Woche wird empfohlen. Aufgrund der Omega 3 Fettsäuren ist er besonders förderlich für die Entwicklung des Kindes. Allerdings sind nicht alle Fischarten zum Verzehr geeignet bzw. sollten mit Vorsicht genossen werden. Welche das sind, könnt Ihr bei Babycenter nachlesen.

Viel Obst und Gemüse

Vitamine sind das A und O während der Schwangerschaft und sollten so oft wie möglich verzehrt werden. Sie eignen sich gut als Snack für Zwischendurch. Ob als Banane, Obstsalat, zum Müsli, Gemüse mit Dip oder klassischer Salat. Wichtig ist aber, dass Obst und Gemüse vor dem Verzehr sorgfältig gewaschen wird. Sonst läuft man Gefahr, gefährliche Bakterien aufzunehmen.

Calciumreichhaltige Lebensmittel

Calcium ist wichtig zum Knochenaufbau des Kindes und darf im Speiseplan nicht fehlen. Besonders bieten sich Milchprodukte wie Milch, Käse oder Jogurt an. Calcium ist aber auch in grünem Gemüse wie Brokkoli enthalten.


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Keine Rohmilch-Produkte

Genauso wie rohe Fleisch- und Fischprodukte kann Rohmilchkäse Listerien enthalten, die dem Kind gefährlich werden können. Rohmilchkäse ist zum Beispiel Emmentaler, Camembert oder Ziegenkäse. Pasteurisierte Milchprodukte hingegen sind ungefährlich und können bedenkenlos verzehrt werden.

Viel trinken

Da der Körper viel leisten muss, hat er auch einen erhöhten Flüssigkeitsbedarf. Diesen stillt man ideal mit Wasser, Tee oder Saftschorlen. Empfohlen werden ca. 2 Liter (je nach Betätigung und Jahreszeit etwas mehr – wer viel schwitzt braucht entsprechend mehr). Als Faustregel kann man sich merken: mindestens ein Glas pro Stunde.

Gesund statt für zwei essen

In den meisten Fällen ist die nötige Kalorienaufnahme in der Schwangerschaft nur minimal erhöht. Sie kann zum Beispiel schon mit einem Käsebrot mehr am Tag gedeckt werden (bei einem normalen BMI). Deshalb lautet die Devise: Gesünder statt für zwei essen. Genauso gefährlich wie eine gesteigerte Kalorienzufuhr ist auch das Gegenteil. Eine Diät sollte in der Schwangerschaft komplett vermieden werden, um Mangelerscheinungen zu verhindern.

Eure Tante Day

Hab ich etwas wichtiges für die Ernährung in der Schwangerschaft vergessen? Dann ergänzt die Liste gerne mit Eurem Kommentar.

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Anzeichen für die Geburt

Anzeichen für die Geburt

– Sind das Wehen?

Wie erkennt man richtige Wehen und ab wann muss man zur Geburt ins Krankenhaus? Lest hier meinen Erfahrungsbericht über den Geburtsbeginn und die lange, lange Zeit davor.

Es sind die letzten Tage der Schwangerschaft, der Endspurt einer langen Reise, und sie sind alles andere als entspannend. Jeden Moment kann die Geburt losgehen, die Wehen augenblicklich einsetzen, die Fruchtblase jederzeit platzen. Wann es aber tatsächlich losgeht, lässt sich leider nicht voraussagen. So verbrachte ich meine letzten Tage als Schwangere damit zu warten. Pläne und Verabredungen für die nächsten Tage machte ich ab der 39. SSW nicht mehr. Ich stand morgens auf und horchte in mich hinein. Ist es heute so weit, geht es los? Ihr könnt Euch vorstellen, wie unheimlich spannend diese Zeit war…

Anzeichen für die Geburt

Dabei versuchte ich, auf mein Bauchgefühl zu hören. Nur leider hatte es mich verlassen, zu sehr wünschte ich mir ein baldiges Ende der Schwangerschaft. Also verließ ich mich stattdessen auf das Wissen der Medizin. Und die sagt, klare, körperliche Anzeichen, dass es bald losgeht, sind folgende:

  • Ein Blasensprung
  • Das sogenannte „Zeichnen“ – ein Ablösen des Schleimpfropfs
  • Ein gesenkter Bauch
  • Regelmäßige Wehentätigkeit

Weitere Hinweise auf eine baldige Entbindung können außerdem sein:

  • Unruhe
  • Schlaflosigkeit
  • Muskelzittern
  • Übelkeit
  • Durchfall

Allerdings sind sie bei jeder Frau unterschiedlich. Einige haben gar keine der genannten Vorboten (außer Wehen), andere gleich mehrere. Und genau darin liegt die Problematik. Denn wie erkenne ich, ob die Geburt nun startet?

Wie erkenne ich Geburtswehen?

In der Theorie ist es ganz einfach: Hat die Frau regelmäßige Wehen (alle 5-10 Minuten) über einen längeren Zeitraum (1 Stunde) und nehmen diese in der Intensität zu, dann heißt es: Ab ins Krankenhaus!

In der Praxis ist das leider etwas schwieriger. So hatte ich zehn Tage vor Geburtstermin ab mittags alle vier Minuten Gebärmutterkontraktionen mit zunehmender Schmerzintensität. Das ist der Anfang, dachten wir. Mein Mann und ich sahen uns schon nachts ins Krankenhaus fahren. Am Abend schlief ich erschöpft ein, um noch etwas Kraft für die nahende Geburt zu sammeln, wachte alle zwei Stunden mit Schmerzen wieder auf, schlief aber stets wieder ein. Am nächsten Morgen waren die Wehen verschwunden und das Baby noch lange nicht bereit, seine sichere Höhle zu verlassen.

Wehen-Arten unterscheiden

Ich hatte also regelmäßige Wehen. Der Anfang der Geburt war diese quälende Erfahrung allerdings nicht. Und das liegt einfach daran, dass es nicht schmerzhaft genug war.

Erst, wenn du während der Wehen nicht mehr sprechen kannst, ist es Zeit, ins Krankenhaus zu fahren.

Diesen (damals undankbaren) Tipp gaben mir sowohl meine Hebamme, als auch andere Mütter, die diese Erfahrung machten. Echte Wehen sind schmerzhaft, müssen weggeatmet werden und erfordern deine volle Kraft und Aufmerksamkeit. Darin unterscheiden sie sich von Übungswehen, Senkwehen und Vorwehen.

Da war ich so gut auf die Wehen vorbereitet und war mir sicher, dass ich richtige Wehen erkennen würde und dann kam doch alles ganz anders. Denn anstatt dass die Wehen allmählich einsetzen, begann meine Fruchtblase langsam zu platzen. Kein Schwall, keine plötzliche Pfütze wie in Filmen – nein, ganz gemächlich tröpfelte es aus mir heraus, sodass ich es zunächst gar nicht zuordnen konnte.

Wie erkenne ich einen Blasensprung?

War es nun Ausfluss, Urin oder Fruchtwasser? Das war die große Frage. Den Unterschied kann man an folgenden Punkten feststellen:

  • Farbe – Urin und Ausfluss sind eher weißlich-gelblich, Fruchtwasser hat eine klare Farbe
  • Geruch – Fruchtwasser riecht etwas süßlich, Urin hat einen typisch derben Geruch
  • Konsistenz – Ausfluss ist zähflüssiger, Fruchtwasser wie der Name schon sagt wässrig

So weit, so gut. Tatsächlich hat mir dieses Wissen im großen Augenblick nur wenig weitergeholfen. So viel auch zum Thema, Frau merkt, wenn es losgeht… Als ich mir jedoch die Unterhose wechseln musste, weil sie bereits völlig durchnässt war, war es dann doch schon relativ klar, dass ich einen Blasensprung hatte. Ich rief meine Hebamme an und wir fuhren ins Krankenhaus, wo der Blasensprung nach CTG und Untersuchung schnell bestätigt wurde.

Bis zum Einsetzen der Wehen (und zwar der richtigen Geburstwehen) dauerte es nur wenige Stunden. Und tatsächlich merkt Frau, wenn diese losgehen. Es sind Wellen, die regelmäßig kommen, sich aufbauen und abflauen und immer heftiger werden, sodass man all seine Kraft dafür aufwenden muss. Irgendwann fängt es an zu bluten, dann öffnet sich der Muttermund. Bald darauf drückt es nach unten und die Presswehen beginnen. Wenig später ist das Baby geboren. Und dann, so war es bei mir, ist der Schmerz der Wehen erst einmal vergessen.

Und nun sag ich endlich, nach dem langen Warten auf die Geburt, „Bye, bye, du runder, praller Babybauch, hallo süßes kleines Baby!“

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Eure Tante Day

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