Gesundheit · Schwangerschaft

Ödeme in der Schwangerschaft

– so werdet Ihr Wassereinlagerungen wieder los

Dicke Finger, geschwollene Füße, ein aufgeblähtes Gesicht – Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft sind alles andere als schön. So werdet Ihr sie wieder los.

Noch so eine lästige Begleiterscheinung der Schwangerschaft: Ödeme. Aufgrund der erweiterten Gefäße ist es möglich, dass sich Wasser im Körper einlagert. Angefangen hat das bei mir im letzten Trimester. Zuerst schwollen meine Finger an, was ich zunächst daran bemerkte, dass meine Ringe nicht mehr so leicht vom Finger gingen. Dann hatte ich abends plötzlich Abdrücke meiner Socken am Bein. Und schließlich schwoll meine Nasenschleimhaut so stark an, dass ich im Sitzen und Liegen nur noch durch den Mund atmen konnte. Ich dachte erst, „Oh nein, ich bekomme wieder eine Erkältung in der Schwangerschaft!“. Aber es fehlten weitere Symptome wie Husten oder Erschöpfung und meiner Hebamme war schnell klar: Das sind Ödeme, die behandelt werden müssen.

Was tun gegen Ödeme?

Das geht in der Schwangerschaft leider nur mit Hausmitteln. Welche Hausmittel gegen geschwollene Hände, Füße oder Wassereinlagerungen im Gesicht helfen können, lest Ihr hier.

Viel Trinken

So absurd, wie das klingt, aber viel trinken wirkt Wassereinlagerungen entgegen. Mindestens 2 Liter sollten es schon sein. Am Besten Wasser, Tee oder Saftschorlen.
Wirkung: überschüssiges Wasser wird so aus dem Körper geschwemmt.

Schwimmen

Der ideale Sport während der Schwangerschaft ist Schwimmen. Es hält nicht nur fit. Dadurch werden auch die Gelenke entlastet und der Körper bekommt mehr Sauerstoff, wovon schließlich auch das Baby profitiert.
Wirkung: Wassereinlagerungen können durch regelmäßiges Schwimmen verhindert und gemindert werden.

Sauna

Obwohl viele von einem Saunagang in der Schwangerschaft abraten, hat meine Hebamme das Ok gegeben. Wichtig ist, dass man nur die 60 Grad Sauna, nicht die 90 Grad Sauna besucht. Außerdem sollte man bei Schwindel oder Übelkeit den Raum sofort verlassen und die Beine hochlegen.
Wirkung: Durch das Schwitzen kann Wasser im Körper ausgeschwemmt werden.

Spazieren gehen

Bewegung tut dem Körper gut und sollte wenn möglich täglich passieren. Am einfachsten eignet sich ein Spaziergang. Ich bin jeden Tag mindestens eine halbe Stunde spazieren gegangen. Mal mit meinem Partner, mal mit Schwester und Nichte, mal mit Mutter oder auch alleine.
Wirkung: Der Körper bleibt aktiv, Bewegung lindert die Symptome. Außerdem kann ein Spaziergang wehenfördernd sein.

wassereinlagerungen loswerden

Beine hochlegen

Gegen Wassereinlagerungen in den Beinen hilft Ruhe und Entspannung. Daher abends einfach mal die Beine hochlegen.
Wirkung: Der Druck auf die entsprechenden Körperteile wird gemindert.

Salzbad

Auch ein Bad mit Salz kann eine Linderung der Beschwerden erreichen. Dafür reicht ganz normales Kochsalz. Zwei bis drei Hände voll davon in warmes (nicht zu heißes) Wasser geben und ca. 15 Minuten in der Badewanne entspannen. Wer keine Badewanne hat, kann wahlweise auch nur Hände oder Füße in ein mit Salz und Wasser gefülltes Gefäß legen.
Wirkung: Salz entzieht dem Körper Wasser.

Dagegen essen

Als Geheimtipp gegen Ödeme hat meine Hebamme ein einfaches Rezept empfohlen: Pellkartoffeln mit hartgekochten Eiern und Allgäuer grüner Soße. Auch eine salzreiche Ernährung soll gegen Wassereinlagerungen helfen.
Wirkung: Die Nahrung soll auf natürliche Weise von Innen entwässern.

Welches Hausmittel wirkt am Besten?

Selber ausprobiert habe ich die Tipps alle. Und ich muss ehrlich sagen, dass keines davon ein wahres Wundermittel ist. Sie verschaffen aber alle kurzzeitige Linderung. Mein Fazit: Schwimmen und allgemein Bewegung haben mir die größte Linderung verschafft. Allerdings musste ich danach auch ab und an die Beine hochlegen. Am wenigsten hat „Dagegen essen“ gewirkt. Obwohl das Kräutersoßen-Rezept sehr, sehr lecker war – lohnt sich also, es nachzukochen.

Eure Tante Day

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Habt Ihr weitere Tipps gegen Wassereinlagerungen? Dann teilt sie gerne mit mir und hinterlasst einen Kommentar.

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