Werbeanzeigen
Beikostplan

Beikost einführen #1 Mittagsbrei

– Unser Beikostplan

Mit Anbruch des fünften Monats läuteten wir das Ende der Stillzeit ein. Es war Breizeit. Wie uns der Beikoststart gelang, lest Ihr in den kommenden Wochen mit unserem Beikostplan.

Der fünfte Monat brach an und für mich stand fest: unser Schätzchen bekommt nun Brei. Es passte gut vom Zeitpunkt her. Denn bei mir stand eine kleine Operation an und ich hätte Milch abpumpen müssen. Der kleine Schatz nahm aber keine Flasche (typisch verwöhntes Stillkind). Hinzu kam, dass er bereits sehr interessiert war an dem, was Mama und Papa zu sich nahmen. Er guckte stets neugierig auf Flaschen und Besteck und freute sich, wenn man es zum Mund führte.

Ab wann Brei einführen?

Wann man den Brei als erste Babymahlzeit einführt, bleibt jedem selbst überlassen. Und wie es bei so vielem ist, was auch nur ansatzweise mit Babys zu tun hat, weiß es jeder besser und hat eine andere Meinung. Grundsätzlich empfiehlt die WHO (Weltgesundheitsorganisation) die Beikosteinführung ab dem sechsten Monat. Dann sind die Babys körperlich in der Lage, (feste) Nahrung zu verarbeiten, inklusive Schlucken und Verdauen. Geht es nach der Europäische Lebensmittelbehörde, kann bereits einen Monat früher mit der B(r)eikost begonnen werden. Dies habe ich persönlich als Richtlinie genommen. Denn wie man irgendwann als Mutter bemerkt: Jedes Baby ist anders. Einige wollen früher essen, andere lassen sich Zeit. Spätestens zu Beginn des siebten Monats sollten jedoch alle den ersten Brei bekommen, da sind sich die Experten dann einig. Denn irgendwann genügt Muttermilch einfach nicht mehr und die (Eisen-)Reserven des Babys sind aufgebraucht. Dann benötigen sie mehr Energie, die viele Eltern über die Gabe von Brei erreichen (Breifrei heißt auch ein Trend, dabei bekommen die Kleinen direkt „richtiges“ Essen). Stellt sich zu Beginn nur die Frage: Wie startet man mit der Einführung von Brei?

Baby Mahlzeit nach Beikostplan

Im Grunde machten wir beim Einführen nichts anders, als auf den meisten Plattformen beschrieben. Wir starteten klassisch mit dem Mittagsbrei. Ich kochte drei Pastinaken mit etwas Wasser, pürierte sie und fror sie in Eiswürfelbehälter ein. Dadurch erhielt ich kleine Portionen, die die erste Woche reichten. Kurz vor Mittag erwärmte ich sie dann im Wasserbad und gab etwas Rapsöl (raffiniert und speziell für Babybrei) hinzu. Fertig war die erste Mahlzeit. Ich begann mit etwa 20 Gramm und steigerte die Menge Stück für Stück, sodass ich rund eine Woche später bei 100g ankommen sollte. Das mag zwar in der Theorie zwar ganz gut funktionieren, praktisch lief es bei uns etwas anders. Denn der Junge aß mal mehr, mal weniger. Mal waren es nur 20 Gramm und an anderen Tagen schaffte er ganze 60 oder mehr.

beikost einführen

Ich ließ mich trotzdem nicht beirren und entschloss, ab Woche zwei Kartoffeln hinzuzufügen. Außerdem wechselte ich von Pastinake zu Möhre. Ich kochte nun nicht mehr auf Vorrat, nur noch für zwei Tage. Außerdem erhöhte ich die Menge, sodass ich selber mitessen konnte. Natürlich unpüriert 😅!

Nachdem der Kleine auch das mit Freude aß, fügte ich schließlich noch die letzten Zutaten, Haferflocken und Apfelsaft, hinzu. Ich entschied mich bewusst für vegetarische Brei-Rezepte. Schließlich ist Fleisch schwer verdaulich und ich wollte den kleinen Körper nicht unnötig überfordern. Rat holte ich mir bei meiner Hebamme und dem Buch „Vegetarisch für Babys“.

Nach rund vier Wochen gingen wir zum Abendbrei über. Auch, wenn der Kleine nie mehr als 80 Gramm aß, entschied ich mich doch dafür. Denn er aß bereits sehr gut, halt nur nicht so viel. Und eine Stillmahlzeit war auch so gut wie ersetzt. Wenn ich darauf warten würde, bis er 150 Gramm isst, könnte ich vermutlich Monate warten…

Update: Inzwischen sind wir in Monat 10 angekommen und die Ration des Mittagsbreis ist immer noch nicht auf Buchniveau. Es bereitet immer noch sehr viel Mühe, den Brei „normal“ vom Löffel zu füttern. Mittlerweile reiche ich zu jeder Mahlzeit Fingerfood (Kartoffeln, Nudeln, Möhren, Zucchini – alles was weich und verträglich ist). Hin und wieder kann ich ihm so einen Löffel untermogeln 😉 Übrigens sind wir nun auch auf Gläschen umgestiegen. Und nein, ich schäme mich nicht. Sie werden einfach viel besser gegessen und ich habe nicht den Stress mit einem Extraessen, das eh so gut wie gar nicht gegessen wird.

Lest hier weiter, wie der abendliche Brei ankam und die Breieinführung weiter ging.

Eure Tante Day

Gefällt Euch mein Blog? Dann freue ich mich, wenn Ihr meine Beiträge teilt, liked und kommentiert. So unterstützt Ihr mich, nicht die Freude daran zu verlieren, sodass ich weiterhin kostenlose Inhalte erstelle.

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Beginne damit, deinen Suchbegriff oben einzugeben und drücke Enter für die Suche. Drücke ESC, um abzubrechen.

%d Bloggern gefällt das: