Baby · Gesundheit

Hausmittel für Stillprobleme

– das hilft bei wunden Brustwarzen und Co.

Habt Ihr Stillprobleme? Ob Kohlblätter beim Milcheinschuss oder Quark bei wunden Brustwarzen wirklich helfen und welche einfachen Hausmittel auch noch Linderung verschaffen, erzähle ich Euch in diesem Beitrag.

Jede frischgebackene Mutter kennt es: wenige Tage nach der Geburt kommt der Milcheinschuss und die Brüste schwellen schmerzhaft an. Es fühlt sich an wie Implantate. Die Brust ist hart, aufgequollen und prall.

Stillprobleme

Was hilft beim Milcheinschuss und gegen Milchstau?

Wichtig ist, die Brüste bei Nichtbenutzung zu kühlen. Das ist nicht nur extrem angenehm, sondern hilft auch gegen die Schwellung. Dafür eignen sich z.B folgende Mittel:

  • Kalte Waschlappen
  • gekühlte Binden
  • Quark
  • Weißkohlblätter
  • Kühlpads

Vor dem Anlegen sollten die Brüste dann erwärmt werden, damit die Milch fließen kann. Dabei reicht leichtes Massieren oder eine warme Dusche.

Stillprobleme: Schmerzen und wunde Brustwarzen

Als Folge des Milcheinschusses entstehen leider in den meisten Fällen Schmerzen und wunde Brustwarzen. Auch ein falsches Anlegen kann das Wundwerden auslösen. An sich sind die Warzen durch das Stillen zunächst einmal strapaziert und müssen sich an ihre neue Aufgabe erst gewöhnen. Da muss man als Frau leider durch. Zu etwas Linderung verhelfen Naturcremes aus der Apotheke. Sie beinhalten ölige Stoffe wie Kakaobutter und Olivenöl und wirken gegen ein Austrocknen. Aufgrund ihrer natürlichen Basis können sie bedenkenlos ohne ein Abwaschen verwendet werden. Daher würde ich sie stets den Drogeriekonkurrenten vorziehen.

Ebenfalls wundheilend sind die Multi Mam Kompressen. Sie werden zwischen den Stillphasen auf die Brustwarzen gelegt und verschaffen nebenbei eine kühlende Linderung.

Auch schwarzer Tee, z.B. als Teebeutel auf die Brust gelegt, kann als Mittel gegen wunde Brustwarzen helfen.

Milchstau vermeiden

Auch wenn es noch so sehr schmerzt, das Baby sollte so oft wie möglich zum Stillen angelegt werden. Denn nur so stellt sich die Brust auf den Milchbedarf ein. Und wer gar nicht mehr kann, der sollte das Stillen für einige Zeit pausieren. Denn sind die Stillprobleme zu groß, sollte man ernsthaft über eine Pause nachdenken. Ein kurzweiliges Abpumpen schadet dem Kind nicht und ist immer noch besser als eine frustrierte Mama mit Schmerzen. Milchpumpen kaufen ist zwar praktisch, man kann sie aber auch in der Apotheke ausleihen. Denn für diejenigen, die wirklich nur ein paar Tage mit dem Stillen pausieren, lohnt sich ein Kauf nicht.

Luft lassen

Die Wunden heilen am besten an der frischen Luft. Daher sollte die Brust nach den Stillen nicht direkt wieder verpackt oder abgewischt werden. Und wer kann, der sollte so oft es geht oberkörperfrei herumlaufen. Auch wenn es unangenehm ist. Denkt aber daran, dass Ihr auslaufen könnt und haltet stets ein Tuch oder ähnliches bereit.

Die richtige Stillposition

Bei allen Stillproblemen heißt es: die richtige Position finden. Am Anfang eignen sich die klassischen Stillpositionen, wie der Wiegegriff. Dadurch wird das Anlegen und Stillen etwas leichter und man hat mehr Zeit, eine Routine reinzubekommen. Ist man etwas geübter, sollte man bei jedem neuen Anlegen die Position wechseln. So wird die Brust überall gut entleert.

Und für alle, die am Anfang zweifeln: Meisten ist nach etwa vier Wochen die Routine da und das Anlegen gelingt auf Anhieb. Auch die Schmerzen lassen irgendwann nach. Und vorbei sind die Stillprobleme. Versprochen!

Eure Tante Day

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