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Beikost einführen #4 Frühstück

– spontan Frühstück einführen

Nachdem die Beikost erfolgreich eingeführt ist und Baby Brei isst, werden wir auch das Frühstück einführen. Das klappt deutlich schneller als erwartet.

Der Brei ist komplett eingeführt und tagsüber stille ich nun fast gar nicht mehr. Bedeutet für mich ein Stück Freiheit zurück. Ich kann wieder alleine das Haus verlassen und ein paar Stunden etwas für mich tun. Mama hat jetzt Babyfrei, zumindest für ein, zwei Stunden. Aber das allein tut schon mal gut. Es reicht, um sich wieder Mensch zu fühlen, nicht nur Mama.

Mama hat Babyfrei

Für den Kleinen bedeutet das natürlich auch eine große Umstellung. Beinahe völlig von der Brust abgenagelt. Und dann verschwindet Mama auch noch. Dennoch verkraftet er es gut. Besser als ich sogar. Es wirkt beinahe so, als würde er es nicht registrieren, als sei es egal. Aber das ist ein anderes Thema, zu lesen in einem anderen Beitrag (Mama hat nun Babyfrei)…

Babys rasante Entwicklung

Insgesamt scheint es, als würde die Beikost dem Kleinen sehr gut tun. Er entwickelt sich plötzlich rasant. Ob das nun am Brei liegt oder generell an einem Entwicklungsschub ist natürlich schwer zu sagen. Aber ein Zusammenhang ist sicherlich da. Energie und Kraft sorgen ja bekanntlich für Fortschritte. Nun kann mein Schätzchen mit sieben Monaten plötzlich sitzen, kurz darauf stehen. Er krabbelt durch die Wohnung als hätte er nie etwas anderes getan. Entdeckt dieses und jenes und erkundet seine Welt.

baby led weaning

Baby led weaning

An einem Morgen war er aber sehr nölig und wollte absolut nicht krabbeln. Ich setzte ihn dann in seinen Hochstuhl zu uns Eltern an den Frühstückstisch und gab ihm etwas Brot. Pur, ohne Rand, etwa zwei Fingerbreit. Baby led weaning nennt man diesen Trend, bei dem die Kinder selber bestimmen, was und wie viel sie essen. Für mich war das am Anfang der Beikosteinführung noch nichts. Nun, so kurz vor der Einführung am richtigen Familienessen, probiere ich die Methode doch einmal aus. Der Kleine kann mit dem Essen spielen und lernen, selber zu essen. Eigentlich eine prima Sache. So ganz vertraut ist er damit aber noch nicht.

Was ist denn das?

Zunächst guckte er noch sehr skeptisch. Dann griff er nach dem Brotstück, zerquetschte es zwischen seinen Fingern, warf es auf den Boden. Ich gab ihm noch ein Stück. Auch das landete auf dem Boden. Und wieder eins. Nach dem zigsten Mal nahm er das Brot und steckte es sich in den Mund. Das sah aus! Zum ersten Mal habe ich ihn kauen gesehen und nie sah er stolzer aus!

Mein kleines Baby wird groß

Am nächsten Morgen setzte ich ihn gleich zu uns an den Tisch und gab ihm erneut ein paar Stücke Brot. Dieses Mal nahm er es direkt in die Hand und führte es zum Mund. Unglaublich, wie einfach es war, das Frühstück einzuführen, dachte ich. Absolut kein Vergleich zu den Breianfängen. Obwohl es nun doch etwas anderes war, etwas neues, feste Kost. Tja, was soll ich sagen?! Mein Baby ist so langsam aber sicher auf dem Weg, ein Kleinkind zu werden. Und Mama kann einfach nur zusehen und staunen.

Wann Abstillen?

Nun stille ich nur noch abends zum Einschlafen und nachts. Ihm das abzugewöhnen und endgültig abzustillen ist vermutlich noch ein langer, langer Weg. Aber so soll es sein. Ihm das jetzt auch noch nehmen, das ist mir persönlich noch zu früh. Ein bisschen Baby darf mein Baby dann doch noch sein!

Eure Tante Day

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*Bildquelle: Pixabay

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