Hausmittel für Stillprobleme

Hausmittel für Stillprobleme

– das hilft bei wunden Brustwarzen und Co.

Habt Ihr Stillprobleme? Ob Kohlblätter beim Milcheinschuss oder Quark bei wunden Brustwarzen wirklich helfen und welche einfachen Hausmittel auch noch Linderung verschaffen, erzähle ich Euch in diesem Beitrag.

Jede frischgebackene Mutter kennt es: wenige Tage nach der Geburt kommt der Milcheinschuss und die Brüste schwellen schmerzhaft an. Es fühlt sich an wie Implantate. Die Brust ist hart, aufgequollen und prall.

Stillprobleme

Was hilft beim Milcheinschuss und gegen Milchstau?

Wichtig ist, die Brüste bei Nichtbenutzung zu kühlen. Das ist nicht nur extrem angenehm, sondern hilft auch gegen die Schwellung. Dafür eignen sich z.B folgende Mittel:

  • Kalte Waschlappen
  • gekühlte Binden
  • Quark
  • Weißkohlblätter
  • Kühlpads

Vor dem Anlegen sollten die Brüste dann erwärmt werden, damit die Milch fließen kann. Dabei reicht leichtes Massieren oder eine warme Dusche.

Stillprobleme: Schmerzen und wunde Brustwarzen

Als Folge des Milcheinschusses entstehen leider in den meisten Fällen Schmerzen und wunde Brustwarzen. Auch ein falsches Anlegen kann das Wundwerden auslösen. An sich sind die Warzen durch das Stillen zunächst einmal strapaziert und müssen sich an ihre neue Aufgabe erst gewöhnen. Da muss man als Frau leider durch. Zu etwas Linderung verhelfen Naturcremes aus der Apotheke. Sie beinhalten ölige Stoffe wie Kakaobutter und Olivenöl und wirken gegen ein Austrocknen. Aufgrund ihrer natürlichen Basis können sie bedenkenlos ohne ein Abwaschen verwendet werden. Daher würde ich sie stets den Drogeriekonkurrenten vorziehen.

Ebenfalls wundheilend sind die Multi Mam Kompressen. Sie werden zwischen den Stillphasen auf die Brustwarzen gelegt und verschaffen nebenbei eine kühlende Linderung.

Auch schwarzer Tee, z.B. als Teebeutel auf die Brust gelegt, kann als Mittel gegen wunde Brustwarzen helfen.

Milchstau vermeiden

Auch wenn es noch so sehr schmerzt, das Baby sollte so oft wie möglich zum Stillen angelegt werden. Denn nur so stellt sich die Brust auf den Milchbedarf ein. Und wer gar nicht mehr kann, der sollte das Stillen für einige Zeit pausieren. Denn sind die Stillprobleme zu groß, sollte man ernsthaft über eine Pause nachdenken. Ein kurzweiliges Abpumpen schadet dem Kind nicht und ist immer noch besser als eine frustrierte Mama mit Schmerzen. Milchpumpen kaufen ist zwar praktisch, man kann sie aber auch in der Apotheke ausleihen. Denn für diejenigen, die wirklich nur ein paar Tage mit dem Stillen pausieren, lohnt sich ein Kauf nicht.

Luft lassen

Die Wunden heilen am besten an der frischen Luft. Daher sollte die Brust nach den Stillen nicht direkt wieder verpackt oder abgewischt werden. Und wer kann, der sollte so oft es geht oberkörperfrei herumlaufen. Auch wenn es unangenehm ist. Denkt aber daran, dass Ihr auslaufen könnt und haltet stets ein Tuch oder ähnliches bereit.

Die richtige Stillposition

Bei allen Stillproblemen heißt es: die richtige Position finden. Am Anfang eignen sich die klassischen Stillpositionen, wie der Wiegegriff. Dadurch wird das Anlegen und Stillen etwas leichter und man hat mehr Zeit, eine Routine reinzubekommen. Ist man etwas geübter, sollte man bei jedem neuen Anlegen die Position wechseln. So wird die Brust überall gut entleert.

Und für alle, die am Anfang zweifeln: Meisten ist nach etwa vier Wochen die Routine da und das Anlegen gelingt auf Anhieb. Auch die Schmerzen lassen irgendwann nach. Und vorbei sind die Stillprobleme. Versprochen!

Eure Tante Day

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Clevere Produkte zum Stillen

Clevere Produkte zum Stillen

– Must haves für Stillmamas

Stillen leicht gemacht durch Stillhütchen, Stillkissen, Still BHs und Co. Diese Stillprodukte erleichtern die ersten (schmerzhaften) Wochen.

Auch wenn es ein natürlicher Vorhang ist, so ganz ohne Hilfsmittel kommt man beim Stillen nicht aus. Drum hab ich Euch hier eine Liste mit Produkten erstellt, die mir das Stillen erleichtert haben.

Stillprodukte

1. Stilldonuts: Ein Puffer, der wunde Brustwarzen schützt, sind sogenannte Stilldonuts oder auch Brustringe *. Man kann sie in der Drogerie kaufen oder aus Mullbinden und Watte selber basteln. Nachteil: Es sieht etwas komisch aus, ist also bloß für Zuhause oder mit dicker Kleidungsschicht geeignet.

2. Stillhütchen: Eine clevere Sache, um die Brustwarzen zu schonen sind Stillhütchen. Sie gibt es z.B. bei DM oder in der Apotheke. Nachteil: Manchen Frauen bringen sie mehr Schmerzen als Linderung, weil der betroffene Bereich gequetscht wird. Außerdem sollten sie nicht zu lange verwendet werden, damit sich das Baby nicht an das fremde Sauggefühl gewöhnt.

Natürliche Stillprodukte

3. Stilleinlagen: Zum Schutz der Kleidung dürfen Stilleinlagen nicht fehlen. Denn leider läuft man hin und wieder unwillkürlich aus. Es gibt Stilleinlagen für den Einmalgebrauch und das in allen erdenklichen Varianten: von sehr günstig bis unfassbar teuer, sehr dünn und extrem gepolstert oder rein natürlich und samt weich. Alternativ kann man auch waschbare Stilleinlagen * verwenden. Sie sind deutlich preisgünstiger und umweltfreundlicher. Alles eine Frage des Geschmacks. Denn im Prinzip erfüllen sie alle denselben Zweck.

4. (Still-)Kissen: Wer 20 Minuten oder mehr in ein und derselben Position verbringen muss, sollte es bequem haben. Ein Kissen im Nacken, unterm Arm oder im Rücken verschafft dabei Hilfe. Stillkissen können sogar alles gleichzeitig.

Nachts Stillen

5. Beistellbett: Wer nachts nicht ständig aufstehen will, um das Kind aus seinem Bettchen oder der Wiege zu heben, sollte sich ein Beistellbett zulegen. Es ist an einer Seite geöffnet und wird direkt ans Elternbett geschoben. So kann man das Kind ohne aufzustehen herausholen und stillen. Wir haben uns den Klassiker, das babybay Original Beistellbett * zugelegt, es gibt aber auch etwas günstigere Alternativen. Nachteil des Betts: Es ist nur begrenzt einsetzbar, bis zum fünften Monat etwa.

6. Folsäure: Das Vitamin war bereits während der Schwangerschaft ein treuer Begleiter. Und Folsäure wird auch weiterhin, bis zum Ende der Stillzeit, empfohlen.

7. Spucktücher: Die Milch bleibt leider oft nicht da, wo man sie gern hätte. Das gilt nicht nur beim unfreiwilligen Herauslaufen aus der Brust, sondern auch beim Mund des Babys. Wenn das Baby versehentlich spuckt, kann man Kleidung mit einem Spucktuch * schützen und den Mund des Babys abwischen.

Nichts geht über einen gut sitzenden Stillbh

8. BHs: Die Brüste erbringen Höchstleistung und verdoppeln ihre Größe, weshalb ein gut sitzender BH unabdingbar ist. Damit dieser nach der Geburt noch passt, sollte der Büstenhalter erst nach dem Milcheinschuss gekauft werden. Ideal, aber nicht zwingend erforderlich, sind Still-BHs. Sie haben eingenähte Halter für Stilleinlagen und lassen sich am Träger öffnen. Auch Bandeaus und BHs, die sich vorne öffnen lassen, kann man in der Stillzeit verwenden.

9. Oberteile zum Knöpfen: Shirts mit Knöpfen sind zwar praktisch, weil man sich nicht komplett entblößt. Ab und an möchte man aber auch mal etwas „normales“ tragen. Und das ist auch möglich, schließlich kann man auch eine Seite einfach hochschieben. Sieht dann nicht so elegant aus, ist aber eine gute Alternative zu teurer Stillkleidung. Und außerdem freut man sich sehr darüber, endlich wieder aus dem (nahezu) kompletten Kleiderschrank auszuwählen. So fühlt man sich wieder ein Stück weit wie man selbst.

In dem Sinne: Eine schöne Stillzeit mit den Stillprodukten!

Eure Tante Day

Auf welche Stillprodukte könnt Ihr während der Stillzeit nicht verzichten? Ich bin gespannt auf Eure Erfahrungen.

Babys und Kinder impfen

Babys und Kinder impfen

– ein Pro & Contra

Impfen – ja oder nein? Vor dieser Frage standen auch wir als junge Eltern. Dieser Blogbeitrag ist ein Erfahrungsbericht über den Schutz vor Kinderkrankheiten.

Diese Woche waren wir mit unsem Baby zum ersten Mal impfen und es war grauenvoll! Beim Arzt war noch alles ok. Ein Pieks ins rechte Bein, ein Pieks ins linke, kurzer Schmerzaufschrei, dann war alles wieder gut. Dann noch die Schluckimpfung, die ihm offenbar sehr gut schmeckte, denn er lächelte vergnügt, und schon ging es wieder nach Hause. Keine zehn Minuten hat der Arztbesuch gedauert, zog dafür aber unzählige Minuten und gefühlte Tage nach sich.

Nach wenigen Stunden Zuhause fingen dann schon die Unruhe und das Gejammer an. Ich nahm ihn auf den Arm, versuchte ihn wie immer zu beruhigen, doch die Ruhe hielt nur ein paar Minuten und wurde abgelöst von seinen quälenden Schmerzensschreien. Nie zuvor habe ich den Kleinen so weinen gehört – es war grausam! Ich fühlte mich hilflos und schuldig, war ich doch im Grunde diejenige, die ihm die Schmerzen verursacht hatte durch die Impfung.

Was tun bei Impfreaktionen?

Vor Erschöpfung, so vermutete ich, schlief er in meinem Arm ein. Mehr als ein Powernap war es aber nicht und so wachte er schreiend wieder auf. Seine Augen waren ganz glasig, aber seine Haut war nicht heiß, Fieber hatte er also nicht. Um aber wirklich sicher zu gehen, nahm ich ein Fieberthermometer zur Hand. Bei einem Baby Fieber messen habe ich zuvor noch nie gemacht. So musste ich mir erst einmal die Gebrauchsanweisung durchlesen. Ziemlich peinlich, oder? Gerade Mutter geworden und weiß nicht, wie sie bei ihrem Kind Fieber misst. So viel zum Thema Hilflosigkeit…

babys-impfen-ja-nein

Das Display zeigte 37.0 an, also alles ok, noch kein Fieber. Trotzdem schrie der Kleine und schrie und schrie und hörte einfach nicht auf. Ich wechselte die Windel, legte ihn an die Brust, lief mit ihm durch die Wohnung, schaukelte ihn im Arm, weinte mit ihm – nichts half. Also entschied ich mich für ein Paracetamol-Zäpfchen. Eigentlich bin ich immer gegen Schmerzmittel, versuche selber so gut es geht darauf zu verzichten und möchte auch mein Kind nicht unnötig mit Medikamenten zudröhnen. Wie aber soll man als Mutter entscheiden, ob die Schmerzen des Kindes aushaltbar sind?! Ich entschied in diesem Moment, dass sie es nicht mehr waren. Schließlich hatten wir es ohne Mittel probiert und es wurde nicht besser, nur schlimmer. Und auch der Arzt sagte am Morgen, ich solle ihm ein Zäpfchen geben, sobald er quengelig wird und schlecht trinkt. Die Gabe eines Schmerzzäpfchens bei Babys musste ich übrigens auch erst einmal googeln…

„Nebenwirkung“ Tiefschlaf

Danach wurde es allmählich besser, wobei die Betonung auf allmählich liegt. Der Kleine schlief endlich und das für etwas mehr als fünf Minuten ein. Alle zwei Stunden machte er sich wie gewohnt zum Trinken bemerkbar. Wirklich wach wurde er allerdings nicht. Erst wieder gegen Abend. Herrlich ist das, wenn das Kind hellwach ist, wenn die Eltern eigentlich schlafen wollen! Ich hatte aber schon damit gerechnet und nachmittags ein kleines Schläfchen versucht. Immerhin hatte ich also mal kurz die Augen zu. Nicht ideal für die kommende Nacht, aber besser als nichts. Denn die Nacht toppte diesen Tag und alle Nächte zuvor. Stündlich wurde er wach und wollte an die Brust, ließ sich danach nur schwer wieder ablegen und verbrachte den Großteil der Nacht halbschlafend in meinem Arm.

Am nächsten Morgen ging es ihm zum Glück besser. Er wurde „erzählend“ wach und hatte auch nicht mehr ganz so glasige Augen. Allerdings war er noch sehr, sehr anhänglich und wollte nur auf den Arm. Außerdem trank er schlecht und verhielt sich sehr stark wie ein „kleines Baby“, das überhaupt nichts kann. Dabei war er in seiner Entwicklung doch schon viel weiter…

Impfen – ja oder nein?

Alles in allem ist dies ein sehr langes Contra. Würde ich also wieder impfen? Ja! Denn auf der Pro Seite steht zwar nicht viel, aber was dort steht, überwiegt für mich.

Es ist wichtig, dass Babys und Kinder geimpft werden und dadurch Schutz vor gefährlichen Krankheiten bekommen. Gerade in der heutigen Zeit, in der es viel Bewegung auf der Welt gibt, werden Krankheiten, die in Deutschland eigentlich nicht mehr vorkommen, wieder „eingeschleppt“. Nicht geimpfte Kinder sind selbst gefährdet und gefährden gleichzeitig auch andere Kinder, sich mit den Krankheiten anzustecken. Darum lasse ich mein Baby impfen. Obwohl es mir das Herz zerreißt, es leiden zu sehen. Aber da muss man abwägen. Lieber leidet mein Kind ein, zwei Tage, als ein Leben lang …

Eure Tante Day

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Wie ist Eure Meinung zum Thema Impfung? Ich bin gespannt auf Eure Kommentare!

Ödeme in der Schwangerschaft

Ödeme in der Schwangerschaft

– so werdet Ihr Wassereinlagerungen wieder los

Dicke Finger, geschwollene Füße, ein aufgeblähtes Gesicht – Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft sind alles andere als schön. So werdet Ihr sie wieder los.

Noch so eine lästige Begleiterscheinung der Schwangerschaft: Ödeme. Aufgrund der erweiterten Gefäße ist es möglich, dass sich Wasser im Körper einlagert. Angefangen hat das bei mir im letzten Trimester. Zuerst schwollen meine Finger an, was ich zunächst daran bemerkte, dass meine Ringe nicht mehr so leicht vom Finger gingen. Dann hatte ich abends plötzlich Abdrücke meiner Socken am Bein. Und schließlich schwoll meine Nasenschleimhaut so stark an, dass ich im Sitzen und Liegen nur noch durch den Mund atmen konnte. Ich dachte erst, „Oh nein, ich bekomme wieder eine Erkältung in der Schwangerschaft!“. Aber es fehlten weitere Symptome wie Husten oder Erschöpfung und meiner Hebamme war schnell klar: Das sind Ödeme, die behandelt werden müssen.

Was tun gegen Ödeme?

Das geht in der Schwangerschaft leider nur mit Hausmitteln. Welche Hausmittel gegen geschwollene Hände, Füße oder Wassereinlagerungen im Gesicht helfen können, lest Ihr hier.

Viel Trinken

So absurd, wie das klingt, aber viel trinken wirkt Wassereinlagerungen entgegen. Mindestens 2 Liter sollten es schon sein. Am Besten Wasser, Tee oder Saftschorlen.
Wirkung: überschüssiges Wasser wird so aus dem Körper geschwemmt.

Schwimmen

Der ideale Sport während der Schwangerschaft ist Schwimmen. Es hält nicht nur fit. Dadurch werden auch die Gelenke entlastet und der Körper bekommt mehr Sauerstoff, wovon schließlich auch das Baby profitiert.
Wirkung: Wassereinlagerungen können durch regelmäßiges Schwimmen verhindert und gemindert werden.

Sauna

Obwohl viele von einem Saunagang in der Schwangerschaft abraten, hat meine Hebamme das Ok gegeben. Wichtig ist, dass man nur die 60 Grad Sauna, nicht die 90 Grad Sauna besucht. Außerdem sollte man bei Schwindel oder Übelkeit den Raum sofort verlassen und die Beine hochlegen.
Wirkung: Durch das Schwitzen kann Wasser im Körper ausgeschwemmt werden.

Spazieren gehen

Bewegung tut dem Körper gut und sollte wenn möglich täglich passieren. Am einfachsten eignet sich ein Spaziergang. Ich bin jeden Tag mindestens eine halbe Stunde spazieren gegangen. Mal mit meinem Partner, mal mit Schwester und Nichte, mal mit Mutter oder auch alleine.
Wirkung: Der Körper bleibt aktiv, Bewegung lindert die Symptome. Außerdem kann ein Spaziergang wehenfördernd sein.

wassereinlagerungen loswerden

Beine hochlegen

Gegen Wassereinlagerungen in den Beinen hilft Ruhe und Entspannung. Daher abends einfach mal die Beine hochlegen.
Wirkung: Der Druck auf die entsprechenden Körperteile wird gemindert.

Salzbad

Auch ein Bad mit Salz kann eine Linderung der Beschwerden erreichen. Dafür reicht ganz normales Kochsalz. Zwei bis drei Hände voll davon in warmes (nicht zu heißes) Wasser geben und ca. 15 Minuten in der Badewanne entspannen. Wer keine Badewanne hat, kann wahlweise auch nur Hände oder Füße in ein mit Salz und Wasser gefülltes Gefäß legen.
Wirkung: Salz entzieht dem Körper Wasser.

Dagegen essen

Als Geheimtipp gegen Ödeme hat meine Hebamme ein einfaches Rezept empfohlen: Pellkartoffeln mit hartgekochten Eiern und Allgäuer grüner Soße. Auch eine salzreiche Ernährung soll gegen Wassereinlagerungen helfen.
Wirkung: Die Nahrung soll auf natürliche Weise von Innen entwässern.

Welches Hausmittel wirkt am Besten?

Selber ausprobiert habe ich die Tipps alle. Und ich muss ehrlich sagen, dass keines davon ein wahres Wundermittel ist. Sie verschaffen aber alle kurzzeitige Linderung. Mein Fazit: Schwimmen und allgemein Bewegung haben mir die größte Linderung verschafft. Allerdings musste ich danach auch ab und an die Beine hochlegen. Am wenigsten hat „Dagegen essen“ gewirkt. Obwohl das Kräutersoßen-Rezept sehr, sehr lecker war – lohnt sich also, es nachzukochen.

Eure Tante Day

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Habt Ihr weitere Tipps gegen Wassereinlagerungen? Dann teilt sie gerne mit mir und hinterlasst einen Kommentar.

Urlaub mit Kindern

Urlaub mit Kindern

– stressfreie Ferien planen

Mit Kindern in den Urlaub fahren – das stellt so manche Eltern vor ungeahnte Herausforderungen. Gartenbista erklärt in seinem Gastbeitrag, worauf man dabei unbedingt achten sollte.

Der meist mehrwöchige Familienurlaub ist für viele Menschen die schönste Zeit im Jahr. Schon aus diesem Grund spricht hier viel dafür, auch der Planung für den Familienurlaub viel Zeit zu widmen und – sofern die Kinder alt genug sind, um ebenfalls eine eigene Meinung zu haben – diese auch anzuhören und in die Entscheidung mit einzubeziehen. Dabei ist vor allem die Unterkunft wichtig, wobei hier immer bedacht werden sollte, dass eine frühzeitige Reservierung und Buchung nicht nur Kosten, sondern vor allem auch Zeit und Nerven spart. Im Gegensatz zu kinderlosen Singles, Paaren oder Senioren können Familien mit Kindern, – und dabei vor allem mit kleinen oder auch mehreren kleinen Kindern-, nicht einfach ins Blaue reisen und hoffen, schon irgendwo übernachten zu können. Zum einen setzt die Anwesenheit kleiner Kinder natürlich eine gewisse Ausstattung voraus, die nicht in jeder Location gegeben ist. Zum anderen sind Familien mit kleinen und vor allem auch mehreren kleinen Kindern nicht in jeder Location erwünscht. Dabei spielt es keine Rolle, wie brav die Kinder angeblich sind, denn wenn in dem betreffenden Appartementhaus oder dem Hotel nicht an Familien vermietet wird, dann ist das so und der Fakt muss akzeptiert werden. Eine frühzeitige Buchung sorgt dagegen für einen reibungslosen Bezug der Zimmer in einem Haus, in dem Familien auch mit Kindern erwünscht sind und der Urlaub von Anfang an unter einem guten Stern steht. Eine schöne Alternative sind hier so genannte Kinder- oder Familienhotels, in denen auch große Familien mit mehreren Kindern gern gesehene Gäste sind.

Den Urlaub mit der Familie richtig planen

Wer also seinen Familienurlaub mit Kindern planen will, sollte am besten nach einer kindfreundlichen Location suchen, in denen der Nachwuchs auch spielen und mal etwas lauter sein darf. Wie erwähnt kommen hier beispielsweise Familienhotels, Clubs mit Familienorientierung und natürlich direkte Kinderhotels in Frage. Aber auch auf Reiterhöfen können Familien schöne Ferien verbringen, wobei sowohl Kinder als auch Erwachsene sogar noch Reitstunden nehmen oder sogar in der freien Natur ausreiten dürfen. Weiterhin besteht dabei oftmals auch die Option, eigene Pferde mit in den Urlaub zu bringen. In einem solchen Fall sollte allerdings im Vorfeld auch die Unterbringung und Versorgung der Tiere geklärt werden.

Reiseapotheke nicht vergessen

Ganz wichtig ist natürlich auch die Reiseapotheke, um beispielsweise kleinen Verletzungen oder auch einem möglichen Sonnenbrand umgehend begegnen zu können. Damit es gar nicht erst so weit kommt, empfiehlt sich natürlich immer ein passender und altersgerechter Sonnenschutz, denn nicht nur die Großen sollten auf ihre Haut achten. Immerhin ist Kinderhaut besonders empfindlich und benötigt somit einen besonders wirksamen Kinder Sonnenschutz.

Immer für Beschäftigung sorgen

Um auch mit Kind gerne akzeptiert zu werden, ist es wichtig, dass Eltern bereit sind, Zeit mit ihrem Kind zu verbringen und dieses auch altersgerecht zu beschäftigen. Hier sollte also immer für eine gewisse Auswahl an Spielen gesorgt werden, die auch ruhig und leise gespielt werden können, um andere Gäste nicht zu stören. Eine schöne Alternative sind dabei Brettspiele oder Kartenspiele, die von der ganzen Familie gerne gespielt werden.

Dieser Artikel wurde erstellt von Gartenbista – in Kooperation mit Tante Day design.

Ernährung in der Schwangerschaft

Ernährung in der Schwangerschaft

– das müsst Ihr beachten

Wie in der Schwangerschaft ernähren? Für eine gute und ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft muss es nicht immer ein Ernährungsplan sein. Lest in diesem Beitrag, welche Lebensmittel absolut tabu sind und welche unbedingt auf den Speiseplan einer Schwangeren gehören sollten.

Wenn man schwanger ist, ist man plötzlich nicht mehr nur für sich selbst verantwortlich. Alles, was man von nun an zu sich nimmt, erreicht auch das Kind im Bauch. Klar, dass man da erst einmal vorsichtig ist und penibel darauf achtet, was man essen und trinken darf und was nicht. Dass Alkohol und Nikotin nun absolut tabu sind, versteht sich von selbst. Auch, dass Koffein in Maßen genossen werden soll. Aber was ist mit Lebensmitteln wie Leberwurst oder Raclettekäse? Erstes musste ich sehr zu meinem Bedauern streichen. Zu viel Vitamin A. Dieses kann u.a. zu Wachstumsstörungen führen und sollte nur in sehr geringen Mengen eingenommen werden. Da war mir das Risiko einfach zu groß, weshalb ich den Aufstrich komplett vom Speiseplan gestrichen hab. Auf meinen Raclettekäse zu Weihnachten musste ich in meiner Schwangerschaft aber nicht verzichten. Meine Mutter kaufte extra für mich einen Käse, der nicht aus Rohmilch bestand und so konnte ich das Weihnachtsessen wie jedes Jahr auch in vollen Zügen genießen.

Ernährung in der Schwangerschaft – was darf ich – was darf ich nicht?


Einfach ist es also nicht, immer zu wissen, was man in der Schwangerschaft essen darf und was nicht. Bei jeder nicht alltäglichen Zutat erwische ich mich direkt mit Handy in der Hand, um es zu googeln. Abgesehen davon muss man auch noch darauf achten, wie man sich ernährt. Viel Folsäure, viele Vitamine, viel Trinken. Dafür weniger Süßes, keine rohen Eier und kein Sushi (obwohl ich das eh nie gegessen hab). Für weniger Verwirrung und Überforderung in Euren Köpfen (wie es bei mir am Anfang war) hab ich für Euch die wichtigsten Punkte hier zusammengefasst.Schwangerschaft ernährung

Keine rohen Fleisch- und Fischprodukte

Nicht ausreichend durchgebratene Fleisch- und Fischprodukte können Krankheitserreger wie Listerien enthalten. Diese schaden dem Kind und sollten in der Schwangerschaft gemieden werden. Außerdem Tabu: rohe und weich gekochte Eier.

Auf Fleisch sollte jedoch nicht komplett verzichtet werden, da es viel Eisen beinhaltet. Auch der Verzehr von Fisch ein bis zwei Mal die Woche wird empfohlen. Aufgrund der Omega 3 Fettsäuren ist er besonders förderlich für die Entwicklung des Kindes. Allerdings sind nicht alle Fischarten zum Verzehr geeignet bzw. sollten mit Vorsicht genossen werden. Welche das sind, könnt Ihr bei Babycenter nachlesen.

Viel Obst und Gemüse

Vitamine sind das A und O während der Schwangerschaft und sollten so oft wie möglich verzehrt werden. Sie eignen sich gut als Snack für Zwischendurch. Ob als Banane, Obstsalat, zum Müsli, Gemüse mit Dip oder klassischer Salat. Wichtig ist aber, dass Obst und Gemüse vor dem Verzehr sorgfältig gewaschen wird. Sonst läuft man Gefahr, gefährliche Bakterien aufzunehmen.

Calciumreichhaltige Lebensmittel

Calcium ist wichtig zum Knochenaufbau des Kindes und darf im Speiseplan nicht fehlen. Besonders bieten sich Milchprodukte wie Milch, Käse oder Jogurt an. Calcium ist aber auch in grünem Gemüse wie Brokkoli enthalten.


Buchtipp: Richtig essen in Schwangerschaft und Stillzeit (GU Diät&Gesundheit) *


Keine Rohmilch-Produkte

Genauso wie rohe Fleisch- und Fischprodukte kann Rohmilchkäse Listerien enthalten, die dem Kind gefährlich werden können. Rohmilchkäse ist zum Beispiel Emmentaler, Camembert oder Ziegenkäse. Pasteurisierte Milchprodukte hingegen sind ungefährlich und können bedenkenlos verzehrt werden.

Viel trinken

Da der Körper viel leisten muss, hat er auch einen erhöhten Flüssigkeitsbedarf. Diesen stillt man ideal mit Wasser, Tee oder Saftschorlen. Empfohlen werden ca. 2 Liter (je nach Betätigung und Jahreszeit etwas mehr – wer viel schwitzt braucht entsprechend mehr). Als Faustregel kann man sich merken: mindestens ein Glas pro Stunde.

Gesund statt für zwei essen

In den meisten Fällen ist die nötige Kalorienaufnahme in der Schwangerschaft nur minimal erhöht. Sie kann zum Beispiel schon mit einem Käsebrot mehr am Tag gedeckt werden (bei einem normalen BMI). Deshalb lautet die Devise: Gesünder statt für zwei essen. Genauso gefährlich wie eine gesteigerte Kalorienzufuhr ist auch das Gegenteil. Eine Diät sollte in der Schwangerschaft komplett vermieden werden, um Mangelerscheinungen zu verhindern.

Eure Tante Day

Hab ich etwas wichtiges für die Ernährung in der Schwangerschaft vergessen? Dann ergänzt die Liste gerne mit Eurem Kommentar.

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Schwanger und erkältet – was hilft?

– Hausmittel bei Erkältung

In der Schwangerschaft erkältet und nun? Welche Hausmittel bei Erkältung helfen habe ich selber ausprobiert. Und das Positive: Sie sind auch in der Schwangerschaft völlig unbedenklich. Also, Probiert es aus!

Da hat es mich doch tatsächlich noch mal erwischt! Eine fiese Erkältung und das ein paar Wochen vorm Entbindungstermin. Mittlerweile bin ich wieder voll genesen (nach nunmehr 2 1/2 Wochen) und kann wieder durchatmen. Geholfen haben mir altbekannte Hausmittel. Sie wirken zwar nicht wie richtige Arzneimittel und unterstützen nur mühselig den Heilungsprozess. Aber sie haben die Zeit von „schwanger und erkältet“ etwas erträglicher gemacht. Weitere Hausmittel gegen Schwangerschaftsbeschwerden findet Ihr in meinem Beitrag „Ödeme in der Schwangerschaft„.

Welche Hausmittel helfen bei Erkältung?

Grundsätzlich schadet eine Erkältung in der Schwangerschaft und dem Kind im Bauch nicht. Erst bei (hohem) Fieber ist jedoch vorsicht geboten und es sollte ein Arzt aufgesucht werden. Ohne Fieber kann man die Erkältung selbstständig behandeln. Zwar nicht mit Arzneimitteln, aber sehr gut mit Hausmitteln, die man meistens auch immer zuhause hat. Was wogegen hilft lest Ihr hier:

hausmittel bei erkältung

Zwiebelsaft gegen Husten

Man nehme zwei Zwiebeln auf zwei Esslöffel Honig und lasse sie in einem geschlossenen Behälter mehrere Stunden und bestenfalls über Nacht ziehen. Daraus entsteht ein Saft, der den Husten löst. Nach Bedarf kann man davon dann über den Tag verteilt einige Teelöffel nehmen.

Inhalieren gegen Schnupfen

Schon an sich ist die Nase in der Schwangerschaft leicht geschwollen. Wenn dann auch noch Viren oder Bakterien dazu kommen, ist es fast unmöglich durch die Nase zu atmen. In der Frühschwangerschaft hilft noch eine Nasendusche mit Salz (z.B die Nasendusche von Emser *). Im letzten Trimester ging das bei mir leider nicht mehr. Zu verengt waren die Kanäle. Gegen die verstopfte Nase hat nur noch Inhalieren geholfen. Ideal eignet sich dazu Kamille (als Tee oder Öl) aufgekocht mit heißem Wasser. Dauer: 5-10 Minuten.

Erhöhte Schlafposition zum Atmen

Damit ich nachts überhaupt ein Auge zubekam (was in der Schwangerschaft ja eh ziemlich schwierig ist), musste ich den Oberkörper mit Kissen hochlagern. Teilweise war meine Nase aber so dicht, dass ich es aufgab und durch den Mund atmete.

Gurgeln gegen Halsschmerzen

Ganz arg wird die Erkältung, wenn auch noch ein Kratzen im Hals hinzukommt. Neben dem Lutschen von Bonbons kann man gegen diese Schmerzen auch mit Gurgeln entgegen wirken. Geeignet sind Kräuter wie Kamille oder Thymian (z.B. als abgekühlten Tee). Auch Salzwasser kann zum Gurgeln verwendet werden.

Wadenwickel gegen Fieber

Leichtes Fieber kann man gut mit Wadenwickel behandeln. Dazu einfach Tücher mit Leitungswasser-kaltem Wasser um die Waden legen und abnehmen, sobald sie Körpertemperatur erreichen. Bei höherem Fieber (etwa 39 Grad) sollte jedoch ein Arzt aufgesucht werden.

Frische Luft

Um den Kreislauf in Schwung zu bringen, solltet Ihr einmal am Tag für eine halbe Stunde an die frische Luft gehen. Wenn Ihr Euch schwach fühlt, bleibt lieber liegen. Dann sorgt aber dafür, dass Euer Zimmer ausreichend belüftet wird.

Viel trinken

Ein simpler Trick, der dem Körper hilft, Viren und Bakterien auszuschwemmen: Viel trinken. Geeignet sind vor allem Wasser und Tee.

Schlaf ist die beste Medizin

Ruhen und abwarten – viel mehr kann man schwanger und erkältet nicht tun. Lasst Euch vom Partner verwöhnen und spart Eure Kräfte.

Gute Besserung!

Eure Tante Day

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