Baby Erstausstattung #1

– Babykleidung

In den kommenden Wochen stelle ich Euch meine persönliche Checkliste für die Baby Einkaufsliste vor. Dinge, die man unbedingt braucht, will man mit Baby unterwegs sein, es zum Schlafen bringen und Pflegen. Los geht es mit Teil 1 der Beitragsreihe „Baby Erstausstattung“ – Baby Kleidung kaufen. Was braucht man, was ist überflüssig? Das sind unsere Empfehlungen zum Thema Erstausstattung Klamotten.

Was braucht man alles für’s Baby? Diese Frage stellt sich wohl jedes Elternteil beim ersten Kind. Ein Glück, dass es zahlreiche Checklisten dazu gibt. Auch wir haben anhand dieser Listen für die Erstausstattung Produkte für unser Kind gekauft. Einige davon waren äußerst nützlich, andere völlig unnötig und einiges stand nirgendwo geschrieben. Wir mussten also noch vieles nachkaufen, obwohl wir uns eigentlich gut organisiert glaubten. Und tatsächlich hat man in den ersten Tagen mit Baby besseres zu tun, als fröhlich shoppen zu gehen. Daher habe ich Euch eine neue Blogreihe zur Erstausstattung Baby erstellt. Hier lest Ihr in den kommenden Wochen, auf welche Produkte wir nicht verzichten möchten und welche Anschaffung absolut unnötig ist.

Weitere Must haves für die ersten Tage mit Baby findet Ihr übrigens auch in meinen Beiträgen Produkte für’s Wochenbett und Produkte zum Stillen.

Los geht’s mit etwas ganz Essentiellem:

Baby Kleidung kaufen

Bei der Kleidung heißt es leider: Zu viel gibt’s nicht. Denn entweder Baby spuckt alles voll oder es pinkelt alles voll (vor allem Jungs lieben das Freipinkeln). Daher sollten von jedem Kleidungsstück ein paar mehr Exemplare gekauft werden. Was gekauft wird, hängt von der Jahreszeit und den Temperaturen ab. Winterbabys brauchen eine dicke Jacke oder besser noch einen Schneeanzug, Sommerbabys einen Sommerhut und dünne Jäckchen. Im Prinzip benötigt Baby jedoch grundlegende Kleidungsstücke:

1. Bodys: Sie sind das A und O der Babykleidung. Ob in Verbindung mit Hose, unter einem Strampler oder an heißen Tagen solo. Am besten eignen sich Wickelbodys, die man vorne und im Schritt mit Druckknöpfen schließen kann. Denn Babys mögen es nicht so gern, wenn sie etwas über den Kopf gezogen bekommen. Am Anfang sollte es ein Langarm Body sein. Er schützt die zarte Haut im Winter vor Kälte und im Sommer vor Sonneneinstrahlung. Übrigens: Bodys sind in der Regel so geschnitten, dass sie sich auch verkehrt herum, also von oben nach unten ausziehen lassen. So wird verhindert, dass man das dreckige Kleidungsstück über den Kopf ziehen muss. Menge: mindestens 6 Stück

2. Strampler: Kombinieren kann man den Body mit einem Strampler. Die Einteiler sind bequemer als Hosen und schnell übergezogen. Theoretisch kann man sie auch ohne Body untendrunter tragen. Strampler gibt es in verschiedenen Varianten: Mit und ohne Ärmel, mit Reißverschluss oder Druckknöpfen, mit und ohne eingenähte Füße (lieber ohne kaufen, dann passen sie länger). Menge: ca. 3 Stück

Strampler oder Hose?

3. Hosen: Alternativ zu Stramplern kann ein Body auch mit Hosen kombiniert werden. Das sieht dann nicht ganz so niedlich, sondern etwas erwachsener aus. Menge: 3 Stück haben bei uns gereicht

4. Jäckchen: Für etwas kältere Tage sollte im Kleiderschrank ein Jäckchen hängen. Es ist praktischer als ein Pullover und kann je nach Außentemperatur aus verschiedenen Materialien bestehen – eine leichte Baumwolljacke für den Sommer, eine weiche Sweatjacke im Frühjahr oder eine kuschelige Strickjacke mit Wollanteil für den Winter. Menge: 2-3 Stück

5. Söckchen und Strumpfhosen: Für die Füße sind kleine Erstlingssocken unverzichtbar. Und zwar ein paar mehr, denn sie sind so winzig, dass sie auch mal schnell verloren gehen. Unser Kleiner hat seine Socken nämlich immer abgestreift und war plötzlich mit nacktem Fuß unterwegs. Neben Socken gehören auch Strumpfhosen (nicht nur was für Mädchen, auch für Jungs) auf die Liste. Gerade, wenn man mit Tragesack unterwegs ist, als Hosenersatz im Sommer oder zusätzlich unter der Hose im Winter ist man über eine Strumpfhose dankbar. Menge: 3-4 pro Variante

6. Mützen: Weil die Kinder ihre Temperatur noch nicht halten können, benötigen sie stets ein Mützchen für Ihren Kopf. Denn darüber verlieren sie die meiste Körpertemperatur. Im Winter sollte es eine gefütterte Kindermütze sein, im Frühling und Herbst reicht eine dünne Baumwollmütze und im Sommer muss ein Sommerhut mit Nackenschutz her. Neugeborene müssen übrigens nicht mehr, wie es früher hieß, jederzeit (auch drinnen) eine Mütze tragen. Wichtig ist, dass die Kleinen keinen Zug bekommen und weder schwitzig noch kalt im Nacken sind. Menge: 2 sind für den Anfang erst mal ausreichend.

7. Schlafanzüge: Die Idee, dass Neugeborene einen guten Tag-Nacht-Rhythmus haben ist zwar ganz nett, aber total unrealistisch. Daher sind in den ersten Wochen Schlafanzüge noch unnötig, es schadet aber nicht, sie zu haben. Unser Junge trug sie zwar, verbrachte aber nicht nur die Nacht darin, sondern auch den Tag, wenn alle Bodys dreckig waren. Menge: ca. 3 Stück

8. Schlafsack: Unverzichtbar ist jedoch ein Schlafsack. Er ist besser geeignet, als eine Decke, da er nicht über den Kopf gestrampelt werden kann. Außerdem ist er so unglaublich kuschelig, dass die Babys heimelig darin schlafen. Menge: 2-3 Stück

Baby Kleidung kaufen

Und noch ein Tipp:

Auf die Größe kommt es an

Nahezu auf allen Erstausstattungslisten und von erfahrenen Eltern wird die Größe 56 genannt und diese haben wir uns auch angeschafft. Dann aber empfahl unsere Hebamme, Größe 50 zu kaufen, was von unseren Freunden und Bekannten nur belächelt wurde. Völlig schwachsinnig, war die Reaktion. Schließlich passt das Baby da nur ein paar Tage hinein, wenn überhaupt! 56 ist praktischer, passt länger und kann zur Not umgekrempelt werden, das haben sie damals auch so gemacht. Dennoch habe ich ein, zwei Sachen in der kleineren Größe gekauft – um auf Nummer sicher zu gehen. Und siehe da: Das war eine wahnsinnig gute Entscheidung! Denn unser Kind war bei Geburt zwar 50 cm groß, 50er Kleidung war ihm trotzdem noch zu gross. Und als wir ihm 56er Kleidung anzogen, sah das riesig und unser Junge darin total verloren aus, – selbst beim Umkrempeln. So zogen wir also noch einmal los und kauften Kinderkleidung nach. Die passte übrigens recht lange und zwar bis zum zweiten. Monat.

Ähnlich erging es uns auch mit den Wickelutensilien. Kleiner Spoiler: Auch das haben wir etwas unterschätzt.

Mehr dazu lest Ihr in Baby Erstausstattung #2 – Wickelkommode einrichten.

Eure Tante Day

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