Mama bloggt … und Schätzchen spielt?

tante day design mama blog als vorschau auf laptop mit lego duplo im hintergrund

– warum Mamasein, Bloggen und Arbeiten nicht gleichzeitig funktioniert

Willkommen zurück aus der Versenkung! Nach langer Zeit schreibe ich wieder einen Beitrg für meinen Mamablog und erkläre euch, weshalb es hier in letzter Zeit so still war.

Das letzte halbe Jahr war es still hier auf meinem Blog. Kaum neue Beiträge, kaum Likes für Gleichgesinnte – es herrschte digitale Stille auf meinem Kanal. Ein bisschen schlecht fühle ich mich, das muss ich zugeben. Denn ich wollte diese Seite pflegen, gute Inhalte erstellen und einen Mamablog schaffen, den man gerne liest. Nun muss ich traurigerweise feststellen, dass mir diese Aufgabe misslungen ist.

Beruf und Familie vereinbaren

Seit ich wieder arbeiten gehe, wird es immer schwieriger, sich einer anderen Aufgabe als Job oder Kind zu widmen. Allein den Job und Familie zu vereinbaren kann einen zunächst vor eine Herausforderung stellen. Plötzlich hast du nicht nur einen Job, sondern zwei. Und beide erwarten 100% von dir. Doch das ist ein anderes Thema…

Ich bin zufrieden als Working Mom

Das Mamaleben als Workingmom hat mich voll und ganz im Griff. Gefangen, mit eisernen Ketten, könnte man fast schon sagen. Obwohl das schlimmer klingt, als es tatsächlich ist. Denn um ehrlich zu sein, gefällt mir mein Leben zur Zeit besser denn je. So ganz traue ich mich nicht, es aufzuschreiben, geschweige denn es laut auszusprechen. Schließlich beschwört man das Unheil nicht herauf! Aber ja, mein Leben erfüllt mich.

working mom am laptop beim bloggen

Mein Schätzchen hat sich Baby zum Kleinkind entwickelt

Das liegt vor allem an meinem (nicht mehr ganz so) kleinen Schätzchen. Er ist ein wahrer Sonnenschein und bringt mein Herz jeden Tag aufs neue zum schmelzen. Ich bin so stolz darauf, was er in anderthalb Jahren alles gelernt hat. Wie er sich zu einem richtig eigen Lebewesen entwickelt hat. Wie er gelernt hat, mit der Welt zu kommunizieren und sich in der komplizierten, großen fremden Welt einen Platz geschaffen hat. Immer wieder faszinierend ist es, wie so ein kleines Ding sich entwickelt. Vom kleinen, unfähigen Baby, das überhaupt nichts kann. Zu einem Kleinkind, das Laufen und Sprechen lernt. Zu einem Kindergarten- und Schulkind, das lernt, wie das Leben funktioniert. Und schließlich zu einem eigenständigen Menschen heranwächst, der dann eines Tages selbst ein Baby aufzieht. Aber Stopp, ich schweife ab.

Welcher Mamatyp bin ich?

Eigentlich wollte ich darauf hinaus, dass es schön ist, Mama zu sein, auch wenn es mich komplett einnimmt. Ich weiß nicht genau, ob es daran liegt, dass ich ein aufopfernder Typ Mama bin. So bezeichnen es zumindest die Menschen um mich herum. Ich tue viel für mein Schätzchen. In meinen Augen ist es nötig und völlig normal. In den meisten anderen Augen ist es zu viel. Was würdet Ihr sagen?? Muss man sich als Mama aufopfern, um eine gute Mutter zu sein? Welcher Typ Mama seid ihr? Helikoptermama, die alles überwachen muss? Eine Profi-Mama, die stets alles perfekt unter Kontrolle hat? Eine Relaxed-Mom, die nichts aus der Ruhe bringt? Oder eine dieser Insta-Mamas, die immer hübsch aussieht und alles wunderbar in Szene setzt?

Mama Typen gelistet in Schreibschrift als Infografik

Typischer Mama Alltag bedeutet Stress

So Klischeehaft, wie das Bild, das wir von Müttern zeichnen, so ist auch der Alltag. Die Frau kümmert sich aufopferungsvoll um Kind und Haushalt und der Mann schuftet hart für das Geld.

Aber wenn ich mich umsehe unter den Müttern, dann sehe ich tatsächlich viele Frauen, deren Leben sich um die Kinder dreht. Sie stehen morgens früh auf, wecken die Kinder, bereiten das Frühstück vor, machen alle Startklar für den Tag und bringen sie zur Kita oder in die Schule. Danach gehen die Frauen selbst zur Arbeit, holen mittags ihre Kinder von Krippe/Kindergarten/Schule ab, verbringen den Nachmittag mit ihnen und freuen sich auf abends, wenn Papa nach Hause kommt und sie ein paar Minuten für sich haben, um dann die Wäsche zu waschen und das Geschirr wegzuräumen. Dann bringen sie die Kinder ins Bett und die wahre Mamazeit beginnt. Für viele mag das ein Klischee sein, ich aber kenne genug Mütter deren Leben genau so aussieht.

Ein bisschen Haushalt macht sich von allein?

Viele wünschen sich mehr Unterstützung, mehr Anerkennung für die Zeit, die sie investieren. Denn es kann zermürben, ständig etwas für andere zu tun und alles zu managen. Aus Spaß lasse ich manchmal einfach ein paar Dinge liegen und warte was passiert. Ob sie weggeräumt werden und wann. Traurigerweise liegen diese Dinge dann Tagelang herum, ehe ich sie schließlich doch wegräume. So viel zum Thema „Ein bisschen Haushalt macht sich von allein“. Ich habe also nicht nur ein Kind zuhause. Manchmal fühlt es sich an, als müsste ich auch noch einen großen Jungen versorgen.

Wann es nervt, Mama zu sein

Und trotz all der Hektik und wenigen Zeit, die man bei solch einem Familienalltag hat, ist es erfüllend. Im Zweifel nur ein bisschen aufopfernd. Natürlich nagt es manchmal an einem. Man wünscht sich eine Pause, kurze Zeit zum Durchatmen. Etwas Zeit für sich, nur ein bisschen mehr als ein, zwei Stunden. Besonders, wenn das Kind eine schwierige Phase hat. Wenn es viel nölt, an allem meckert, wenn es schlicht und einfach anstrengend ist. Manchmal wünscht man sich auch etwas mehr Unterstützung. Eine helfende Hand, die ihr Geschirr wegräumt. Oder die einmal selber auf die Idee kommt, den Staubsauger oder Wischer zu benutzen. Bei uns weiß zum Beispiel schon der Kleinste, wem der Stausauger gehört: Mama.

Wann Mama sein Spaß macht

Aber dann gibt es auch diese unbezahlbaren Momente. Jene, die man erlebt haben muss, um ihre wahre Intensität nachvollziehen zu können. Wenn dein Kind zum ersten Mal etwas Neues kann oder wenn es etwas so eifrig übt, dass es dich mit voller Stolz erfüllt. Wenn du dein Kind abholst und es dir entgegen rennt und du merkst, wie sehr du es vermisst hast. Oder wenn es sich zum Schlafen dicht an dich kuschelt. So dicht, dass es quasi in dich hineinkriechen möchte.

Vor- und Nachteile der Kita

Ich liebe diese Momente. Und ich möchte keinen einzigen davon verpassen. Schließlich verpasst man als arbeitende Mutter so einiges, wenn das Kind bis zum Nachmittag in der Kita betreut wird. Versteht mich nicht falsch! Ich finde es gut, wenn Kinder unter Gleichaltrigen aufwachsen. Sie lernen so viel voneinander, was Erwachsene ihnen nicht beibringen können. Und sie lernen auch, sich von Mama und Papa zu lösen, andere Bindungen aufzubauen und Kontakte zu knüpfen. Trotzdem fällt es mir manchmal schwer, mein Schätzchen abzugeben. Denn ich verbringe gerne Zeit mit ihm.

Am liebsten so viel Zeit wie möglich. Und ich fühle mich schlecht, wenn ich freie Zeit anders verbringe. Dann komme ich mir egoistisch vor und ich bin traurig, weil ich wertvolle Stunden mit meinem Schätzchen verpasst habe. Vielleicht bin ich eine Helikoptermama, vielleicht eine Vollblutmama, eine Übermutti und vielleicht auch nicht ganz normal. Aber ich bin echt, ich bin menschlich und ich liebe mein Kind wirklich sehr.

Mamablog einer echten Mama

Aus diesem Grund ist seit einiger Zeit einiges in den Hintergrund gerückt. Arbeiten, Mamasein und ein eigenes Leben (mit Hobbys und so) fällt mir schwer zu vereinbaren. Deshalb ist es so still hier auf meinem Blog. Ganz aufgeben kann und will ich diese Plattform aber nicht. Natürlich versuche ich weiterhin, Beiträge zu schreiben und diese Seite am Leben zu halten. Nun jedoch in reduzierter Form. Denn meine oberste Priorität ist das, was diesen Mamablog ausmacht: mein Schätzchen!

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